Bremer «Tatort» wird zweiterfolgreichster des Jahres

Geht es nach der Reichweite, dann waren zwei Kölner Einsätze bisher gefragter.

Gut gemacht, Radio Bremen! Das 2019 scheidende Ermittler-Team Lürsen und Stedefreund bescherte dem Ersten am Sonntagabend nochmal gewaltige Zuschauerzahlen beim «Tatort». In einem von Kritikern durchaus ziemlich gelobten Fall mit dem Namen „Nachtsicht“ glänzten nicht nur die Schauspieler, sondern auch die Quoten. Der 20.15-Uhr-Krimi kam auf 26,7 Prozent Marktanteil insgesamt und somit den zweitbesten Wert des laufenden Jahres. Hier war bisher nur „Tanzmariechen“ (Team Köln) mit über 28 Prozent besser.

Geht man nach der Reichweite, so war „Nachtsicht“ der drittmeistgesehene Fall des Jahres. 9,88 Millionen Zuschauer verfolgten den 90-Minüter am Sonntag. Der eben schon genannte Einsatz in Köln belegt mit mehr als zehn Millionen derzeit die Spitzenposition, dahinter kommt „Wacht am Rhein“, der ebenfalls in Köln beheimatet war. Zurück aber nach Bremen. Der neueste Fall landete mit über 2,7 Millionen jungen Zuschauern und somit 21,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen an der Tagesspitze und deutlich über dem Schnitt des Ersten.

Im Anschluss lieferte «Anne Will» das große Ministertreffen. Kanzleramtsleiter Peter Altmaier saß eine Stunde lang dem türkischen Minister Kilic gegenüber. Mit 14,9 Prozent insgesamt fiel die Quote der Sendung gut, aber nicht spektakulär aus. 4,18 Millionen Menschen verfolgten die Debatte im Schnitt. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden im Mittel 6,8 Prozent Marktanteil generiert.
13.03.2017 09:06 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/91783