Die Zuschauerzahlen in Amerika steigen, nur in Deutschland ist das Fieber an der Reihe noch nicht so recht ausgebrochen. Vielleicht helfen dabei diese zehn Fun Facts?
#1:Egal in welchem Dienst man in Chicago tätig ist: Am Ende der Schicht geht es zu „Molly‘s“. „Es ist ein tolles Ende für die Serien und hilft, sie miteinander zu verbinden“, meinte Dick Wolf, einer der Köpfe hinter dem «Chicago»-Universum. Die fiktionale Bar „Molly‘s“ basiert auf der echten Kneipe „Lotties”. Diese verdankt den Serien einen Zuwachs an Kundschaft und Beliebtheit. Doch die Bar war schon vor Serienstart ein wichtiger Teil der Kultur. In früheren Zeiten war es ein illegales Casino und sogenanntes „Speakeasy“, also eine geheime Bar.
#3: «Chicago Fire» benutzt nicht nur echte Requisiten um die Show zu filmen. Die meisten Feuerwehrmänner der Rüstgruppe 3 sind professionelle Chicago-Feuerwehrmänner. Praktisch, wenn sowohl Statisten als auch technischer Rat nicht weit vom Set entfernt sind. Zu Beginn der Serie wurden die Einstellungen noch im echten Chicago Fire Department Firehouse (Hauptquartier von Station 18) gefilmt. Mittlerweise existiert eine Nachbildung des Feuerwehrhauses. Doch es gibt einen Unterschied zwischen Realität und Kulisse: In der Nachbildung befindet sich eine Tür links neben der Kochstelle. Im Original steht dort nur ein Wasserspender.
#5:«Chicago P.D.» genießt die Unterstützung des Chicago Police Departments. Das bedeutet, dass die Show akkurate Uniformen, Insignien und Markierungen benutzen darf. Das Chicago Police Department ist berüchtigt dafür, diese Lizenzen eigentlich nicht aus der Hand zu geben. «Chicago P.D.» ist neben dem 1980 erschienenem Film «The Blues Brothers» die einzige Show mit Lizenz. Doch das Chicago P.D. ging noch weiter in seiner Unterstützung. Drei Monate, bevor die Produktionen zu «Chicago P.D.» begannen, fingen die Darsteller an, mit echten Polizisten aus Chicago und SWAT Mitgliedern im Ruhestand zu trainieren.
#8:Direkt umgekehrt wollte es «Chicago P.D.»-Star LaRoyce Hawkins haben. Geplant hatte er eigentlich, für eine Rolle in «Chicago Fire» vorzusprechen. Nachdem ihn das Studio zurückwies, bewarb er sich für «Chicago P.D». Die Schreiber der Show waren begeistert von ihm. Sogar seine echte Heimatstadt durfte er in seinem Charakter einbauen. Als die Produzenten erfuhren, dass er aus Harvey stammt, beschlossen sie, dass Detektiv Kevin Atwater auch aus Harvey stammen sollte.
#10: Der vorläufige Titel von «Chicago Justice» lautete «Chicago Law». Erzeuger Dick Wolf entschied sich im Nachhinein bewusst gegen diesen Namen. Seine Bedenken waren, dass die Show mit «Law & Order» verglichen werden würde. “Ich wollte nicht dass sie im direkten Vergleich stehen. «Justice» fehlt die gegabelte Struktur von «Law & Order», aber es steht jedem frei selbst zu vergleichen. Ich denke, dass die beiden Shows zwei der smartesten sind, die wir in den vergangenen 30 Jahren hatten.“