«Lethal Weapon» erwischt guten Start

Die Premiere des US-Serienhits bei Sat.1 fiel ziemlich überzeugend aus. Im Anschluss profitierten sowohl «Navy CIS: L.A.» als auch «Hawaii Five-0».

«Lethal Weapon» ist in den USA einer der erfolgreichsten Serien-Neustarts der TV-Saison. Zuletzt schalteten über sechs Millionen Zuschauer ein, um die Neuauflage der Filmreihe bei FOX zu verfolgen. Mittlerweile fand Murtaugh nun auch seinen Weg ins deutsche Fernsehen, wenn auch etwas verspätet und bei einem anderen Sender. Ursprünglich plante ProSieben «Lethal Weapon» für seinen Serien-Mittwoch ein, doch die Idee wurde verworfen und die neue Serie startete einen Monat später bei Sat.1. Um 20.15 Uhr ersetzte die Produktion mit Damon Wayans und Clayne Crawford «Navy CIS», dessen schwächelnde 14. Staffel nun eine Pause einlegt.

Und das Interesse an der Neufassung der altgedienten Reihe war recht groß: 2,60 Millionen Zuschauer wollten sich den Serienstart von «Lethal Weapon» am Montagabend nicht entgehen lassen – damit lockte die Serie allerdings nur 70.000 Zuschauer mehr an als «Navy CIS» in der Vorwoche. Insgesamt hatte das ordentliche 7,7 Prozent Marktanteil zur Folge. Damit konnte man zwar bei Weitem nicht mit «Wer wird Millionär» oder dem ZDF-Krimi mithalten, dennoch überbot die Serie den Sat.1-Senderschnitt aus dem Januar um 1,1 Prozentpunkte.

Auch das junge Publikum war von «Lethal Weapon» ziemlich angetan. 1,25 Millionen Zuschauer waren zwischen 14 und 49 Jahre alt, was gute 11,0 Prozent Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe zur Folge hatte. Damit landete die Serie im Primetime-Ranking trotzdem hinter ProSieben und RTL.

«Navy CIS: L.A.» profitierte im Anschluss vom «Lethal Weapon»-Schwung, erzielte schöne 10,1 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen (plus zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche) und lockte noch 2,29 Millionen Zuschauer an. Später schickte Sat.1 dann neue Folgen «Hawaii Five-0» ins Rennen, die ab 22.15 Uhr noch 1,74 sowie 1,36 Millionen Zuschauer überzeugten. Bei den 14- bis 49-Jährigen kamen ordentliche 9,0 sowie schöne 10,4 Prozent zustande.
07.02.2017 08:44 Uhr  •  Robert Meyer Kurz-URL: qmde.de/91067