Neustarts punkten trotz EM

Sowohl die Komödie «Central Intelligence» und das Horror-Sequel «Conjuring 2» kommen in Deutschland ordentlich aus den Startlöchern. In den USA beginnt «Findet Dorie» eine Rekordejagd.

Die Kinobranche ist aus ihrer fußballinduzierten Lethargie erwacht: Mit der Actionkomödie «Central Intelligence» und dem Horrorfilm «Conjuring 2» starteten die Verleiher sogleich zwei massentaugliche Produktionen in den Lichtspielhäusern – und wurden prompt mit respektablen Zahlen belohnt. Der Actionspaß mit Dwayne Johnson und Kevin Hart lockte rund 230.000 Menschen in die Kinos, was für die Pole Position reichte. Mit zirka 200.000 Zuschauern stand allerdings auch James Wans Horrorsequel auf Rang zwei formidabel dar – erst recht, wenn man diesen Wert mit den bisherigen Teilen der Filmreihe vergleicht: «Conjuring» startete noch mit rund 86.000 Kinobesuchern, das Spin-Off «Annabelle» mit etwa 104.000.

Auf Rang drei der deutschen Charts platzierte sich «Warcraft – The Beginning» mit zirka 85.000 gelösten Tickets, knapp dahinter landete das Disney-Fantasyspektakel «Alice im Wunderland – Hinter den Spiegeln» mit rund 80.000 Kinogängern. «Angry Birds – Der Film» komplettierte die Top Five mit ca. 70.000 Animationsfilmfreunden.

In den USA holte sich dagegen «Findet Dorie» den ersten Rang, und das mit sensationellen 136,18 Millionen Dollar Einspielergebnis – nie zuvor startete ein Animationsfilm in den Staaten mit höheren Einnahmen. Auf der Zwei eröffnete «Central Intelligence» mit 34,5 Millionen Dollar, gefolgt von «Conjuring 2» und 15,56 Millionen Dollar. Auf Rang vier fanden sich «Die Unfassbaren 2» ein, die 9,65 Millionen Dollar in die Kassen zauberten. «Warcraft – The Beginning» kam mit 6,52 Millionen Dollar auf den fünften Platz.
20.06.2016 09:58 Uhr  •  Sidney Schering Kurz-URL: qmde.de/86316