«Wer weiß denn sowas XXL» verliert bei allen gegen ZDF-Krimis, überzeugt aber beim jungen Publikum

Die zweite XXL-Ausgabe der Vorabend-Serie mit Bernhard Hoecker und Elton war nicht ganz so erfolgreich wie die erste, doch das Interesse war trotzdem groß.

Seit vergangenen Dienstag läuft die zweite Staffel der Quizshow «Wer weiß denn sowas?» mit Bernhard Hoecker und Elton. Die erste Primetime-Ausgabe des Vorabend-Quiz war vor acht Monaten ein großer Erfolg. Über fünf Millionen Menschen schalteten am 25. Juli in die von Kai Pflaume moderierte Show im Ersten. Die zweite Sendung dieser Art kam nicht an die Werte aus dem vergangenen Jahr heran, war aber trotzdem noch ein Erfolg. «Wer weiß denn sowas XXL» erreichte ab 20.15 Uhr 4,80 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, 1,18 Millionen hiervon waren zwischen 14 und 49 Jahre alt.

Beim Gesamtpublikum erzielte die Show schöne 17,1 Prozent Marktanteil, vor acht Monaten standen noch 19,2 Prozent zu Buche. Die Stärke war auch bei den 14- bis 49-Jährigen deutlich zu spüren. In dieser Gruppe übersprang die Show mit tollen 12,5 Prozent problemlos den Senderschnitt. Dieser liegt derzeit bei 6,6 Prozent, die erste Ausgabe der Sendung verdoppelte diesen mit 13,7 Prozent.

Doch so groß der Erfolg der Quizshow auch war, die Krimis im ZDF waren unschlagbar – ganz im Gegensatz zum Juli 2015, als «Wer weiß denn sowas XXL» sich sogar hiergegen durchsetzte. Doch die ARD-Konkurrenz war für den Mainzer Sender zu spüren, beide Reichweiten sanken im Vergleich zur vergangenen Ausstrahlung. 6,55 Millionen interessierten sich für «Ein starkes Team», was der Serie zu tollen 22,2 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und dem Sieg in der Primetime verhalf. Bei der jungen Zuschauerschaft standen gute 9,5 Prozent auf dem Papier. Immerhin bei den 14- bis 49-Jährigen war die ARD-Show also stärker. Doch danach gingen dem ZDF knapp drei Millionen Zuschauer verlustig. «Ein Fall für zwei» kam danach noch auf passable 12,6 Prozent bei allen sowie insgesamt 3,66 Millionen Zuschauer.
03.04.2016 09:15 Uhr  •  Robert Meyer Kurz-URL: qmde.de/84726