Verbesserten sich Crime bei RTL und Comedy auf ProSieben? Wie erfolgreich waren ZDF und VOX, die ab 20.15 Uhr Spielfilme ausstrahlten. Dies und mehr gibt es im Primetime-Check.
Zwar lief der Seriendienstag des Ersten nicht ganz so erfolgreich wie sonst, dennoch schnitt der öffentlich-rechtliche Sender am Dienstag beim Gesamtpublikum wieder am besten ab. Um 20.15 Uhr läutete «Die Kanzlei» die Primetime des ARD-Senders ein und generierte bereits ordentliche 13,1 Prozent. Wie üblich machte jedoch «In aller Freundschaft» seine Sache später noch etwas besser. Ab 21.04 Uhr widmeten sich 4,82 Millionen Personen der 710. Folge der Krankenhausserie, sodass die Geschichten aus der Sachsenklinik 14,7 Prozent erzielten. Nur um 100.000 Zuschauer gab eine weitere «In aller Freundschaft»-Folge ab 21.46 Uhr nach, sodass noch bessere 15,9 Prozent Gesamtmarktanteil zu Buche standen. Die «Tagesthemen» informierten später nur noch 11,6 Prozent aller Fernsehenden.
Sehenswert startete dafür ProSieben in den Abend. Schon im Rahmen der drei «Simpsons»-Folgen zum Primetime-Beginn wandte sich das Publikum aber immer mehr ab. Ab 20.15 Uhr waren noch 1,49 Millionen Zuschauer mit von der Partie, die 12,8 Prozent bei den Umworbenen bewirkten. Schon Episode zwei gab danach auf 11,6 Prozent ab und die dritte Folge des Abends enttäuschte sogar mit 10,0 Prozent. Danach verharrten die ProSieben-Comedyserien in der quotentechnischen Einstelligkeit, denn zunächst verzeichnete «Family Guy» nur 8,5 Prozent, ehe «Two and a Half Men» 7,7, 8,8 und 8,0 Prozent bei den jungen Zuschauern erzielte. Einen ähnlichen Verlauf nahm der Sat.1-Abend. Auch dort sorgte zunächst «7 Zwerge - Männer allein im Wald» mit insgesamt 2,15 Millionen Interessierten für 10,4 Prozent in der Zielgruppe und somit für Zufriedenheit in Unterföhring. Diesen guten Auftakt machte «akte 20.15» im Anschluss mit nur noch 7,3 Prozent wieder zunichte.