Interkulturelle Komödie: «Sibel & Max» geht im Januar weiter

Die ZDF-Comedyserie über eine kulturelle Grenzen überschreitende Freundschaft geht 2016 kurz nach Jahresbeginn in eine neue Staffel.

Mini-Quotencheck «Sibel & Max»

  • Durchschnittlich sahen 3,12 Millionen Menschen die ersten zwölf Folgen von «Sibel & Max», was einem Marktanteil von immerhin 11,5 Prozent entsprach.
  • Bei den Jüngeren führte im Staffelschnitt eine Reichweite von 0,42 Millionen zu miesen 5,0 Prozent.
Die erste Staffel der Comedyserie «Sibel & Max» war für das ZDF nicht gerade ein Volltreffer. Zumindest aus Quotensicht. Denn vom 3. Januar bis zum 4. April lief die Serie am Samstagvorabend bei den Mainzern zumeist unterdurchschnittlich – bei Jung und auch bei Alt. Die erfolgreichste Ausgabe insgesamt generierte aber wenigstens gute 13,7 Prozent Markanteil, bei den Jüngeren wurde schon mit durchschnittlichen 6,3 Prozent das Höchste der Gefühle erreicht.

Bei den Kritikern kam das Format dagegen sehr gut an – und so gaben die Mainzer eine zweite Staffel in Auftrag, die ab Anfang 2016 auf dem gewohnten Programmslot auf Sendung geht: Vom 9. Januar an gibt es die neuen Geschichten der von Idil Üner und Marc Oliver Schulze gespielten Titelhelden immer samstags um ca. 19.25 Uhr zu sehen.

Üner verspricht für Staffel zwei eine Wandlung bei ihrer Figur der Sibel: „Sibel muss manchmal feststellen, dass sie nicht immer alles im Griff hat, und dass sie manchmal unnötig aneckt. Im Positiven wird sie von einer Gefühlswelle überrollt, sie verliebt sich neu in Mike, und das fühlt sich gut an.“ Auch Marc Oliver Schulze kündigt eine Weiterentwicklung an: „Als charmant würde ich Max nicht unbedingt bezeichnen, und die Zurückhaltung ist eher der Tatsache geschuldet, dass Max seit dem Tod seiner Frau Anna vor drei Jahren einen Bogen um Ge­fühle und Nähe gemacht hat. Das wollten wir natürlich in der zweiten Staffel ein wenig aufbrechen.“
27.11.2015 11:09 Uhr  •  Sidney Schering Kurz-URL: qmde.de/82282