James Bond versus Ethan Hunt, der Doppelnullagent im Geheimdienst Ihrer Majestät gegen die «Mission: Impossible»-Truppe. Quotenmeter.de lässt beide Franchises gegeneinander antreten. Es kann nur einen Gewinner geben ...
Den weltweiten Erfolg beider Filmreihen zu vergleichen, ist schwieriger, als es zunächst erscheinen mag. Denn absolut verlässliche Aufzeichnungen der Kinoeinspielergebnisse wurden erst im Laufe der Bond-Filmgeschichte global zu einer Selbstverständlichkeit. Hinzu kommt, dass aufgrund des Alters der 007-Saga die Inflation bei ihr ordentlich ins Gewicht fällt. Daher sind die folgenden Angaben mit Vorsicht zu genießen: Die offiziellen Bond-Filme spülten von 1962 bis 2012 insgesamt 5,95 Milliarden Dollar in die Kinokassen. Dies entspricht einem durchschnittlichen Ergebnis von 258,87 Millionen Dollar pro Film. «Mission: Impossible» setzt mit 2,77 Milliarden Dollar Gesamtergebnis, jedoch auch mit einem Durchschnitt von 554,0 Millionen dagegen. Inflationsbereinigt kommt Bond derweil auf eine Gesamtsumme von 11,30 Milliarden Dollar Einspiel und auf Durchschnittseinnahmen von 491,13 Millionen Dollar. Man kann es also letztlich drehen und wenden: Diese Kategorie geht unentschieden aus. James Bond hat insgesamt mehr Geld zusammengerafft, doch Ethan Hunt holt pro Einsatz größere Schätze zurück ins Hauptquartier.
In der Bundesrepublik lockte nie ein Bond-Film weniger Menschen in die Kinos als Timothy Daltons zweite und letzte 007-Mission «Lizenz zum Töten»: 2,47 Millionen Filmfreunde lösten 1989 ein Ticket für den brutalen Bond-Rachethriller. Nur zwei «Mission: Impossible»-Filme waren hierzulande gefragter als Daltons finaler Agenteneinsatz – die ersten beiden Teile der Tom-Cruise-Actionreihe erreichten Besucherzahlen in der Höhe von 3,31 und 4,45 Millionen. Somit zeichnet sich eine gewisse Tendenz ab, welche Reihe in Deutschland am populärsten ist. Und diese Tendenz dürfte angesichts dessen, dass mit «Goldfinger» und «Feuerball» zwei Bond-Filme in Deutschland jeweils mehr als zehn Millionen Kinogänger erreicht haben, für jeden zur Gewissheit werden. Und tatsächlich: Mit alles in allem 136,56 Millionen verkauften Eintrittskarten und einem Schnitt von 5,94 Millionen Besuchern darf sich Deutschland ganz klar eine Bond-Nation nennen. «Mission: Impossible» zählt dagegen nur 12,01 Millionen Kinogänger sowie einen Schnitt von etwas mehr als 2,4 Millionen Interessenten pro Film.
Anerkennung bei den Academy Awards
Die James-Bond-Filme sind zwar bestens für ihre knalligen Actionsequenzen bekannt, jedoch beruhen diese zuweilen sehr auf guter oder einfach nur kreativer Effektarbeit. Was nicht bedeutet, dass die 007-Leinwandmissionen frei von spektakulären, minutiös geplanten Stunts sind. Vom Auto, das in «Der Mann mit dem goldenen Colt» im Sprung eine saubere Schraube macht, bis hin zu den Parkourszenen in «Casino Royale»: In über 50 Jahren Bond-Historie haben sich einige ansehnliche Stunts angesammelt. Doch in nur fünf Filmen hat sich die «Mission: Impossible»-Saga mit ihren Stunteinlagen einen Sonnenplatz in der Filmgeschichte erarbeitet: Egal, ob es die Burj-Khalifa-Kletterszene aus Teil vier ist, die atemberaubende Motorradjagd in «Mission: Impossible – Rogue Nation» oder die kultige Abseilsequenz aus dem Original … James Bond mag schmucke Autos und coole Gadgets haben, doch Tom Cruises Sehnsucht nach der extra Dosis Adrenalin macht «Mission: Impossible» im Stuntsektor zur Nummer eins!