Wie schlug sich die Wiederholung eines Kölner «Tatorts» und was hatten die Spielfilme von RTL, ProSieben, ZDF, kabel eins oder RTL II dem entgegenzusetzen? Dies und weitere Zahlen.
Der «Tatort» befindet sich in der Sommerpause. Daher setzt Das Erste in den kommenden Wochen auf Wiederholungen der Kult-Krimireihe. Bereits am Sonntag zeigte der öffentlich-rechtliche Sender eine alte Ausgabe um die Kölner Ermittler. Der «Tatort: Scheinwelten» erreichte 7,27 Millionen Zuschauer, die 22,9 Prozent des gesamten Fernsehpublikums ab drei Jahren enthielten. Damit stellte der Fall mit den Kommissaren Ballauf und Schenk nicht nur bei allen Zuschauern, sondern auch bei den 14- bis 49-Jährigen, das beliebteste Programm der Primetime dar, denn 17,7 Prozent der jungen Zuschauer schalteten ebenfalls ein. Zumindest wenn man den 15-minütigen «Brennpunkt» herausrechnet, der ab 20.15 Uhr 7,51 Millionen Zuschauer über den Krisengipfel in Brüssel informierte. 24,8 Prozent insgesamt und 18,6 Prozent in der jungen Altersgruppe sprangen heraus. Ein «Tagesthemen extra» verzeichnete ab 22 Uhr 17,0 Prozent, danach gab der Start von «Inspector Mathias - Mord in Wales» auf 15,3 Prozent ab.
Auch das ZDF wartete mit einem Film auf. «Inga Lindström: Frederiks Schuld» begann um 20.29 Uhr und unterhielt ab dort im Schnitt 5,08 Millionen Menschen, was für tolle 16,0 Prozent reichte. Das «heute-journal» brachte danach 5,00 Millionen Zuschauer und daraus resultierende 17,9 Prozent auf den neuesten Stand, bevor «Inspector Barnaby» unter den Augen von 10,5 Prozent ermittelte. Ungewohnt zahnlos präsentierten sich die Crime-Serien bei Sat.1. Für «Navy CIS» interessierten sich zur besten Sendezeit 8,2 Prozent der 14- bis 49-Jährigen, die Kollegen aus «Navy CIS: New Orleans» brachten es eine Stunde später immerhin auf 9,3 Prozent. Die beste Figur machte «Navy CIS: L.A.», das ab 22.15 Uhr auf 10,1 Prozent der jungen Zuschauer gelangte.