Netflix muss sich 'nicht an Programmpläne halten'

«Daredevil» hat zwar seinen Starttermin, aber wie sieht es mit den anderen Marvel-Serien aus? Netflix-Programmchef Ted Sarandos kommentiert: „Wir wollen den Serien genug Zeit geben.“

Anstehende Marvel-Serien bei Netflix

  • «Marvel's Daredevil»
  • «Marvel's A.K.A. Jessica Jones»
  • «Iron Fist»
  • «Luke Cage»
  • «The Defenders»
Gibt man Serienfans den kleinen Finger, wollen sie sofort die ganze Hand. Nachdem Netflix den Veröffentlichungstag seiner ersten Marvel-Superheldenserie bekannt gegeben hat, werden die Verantwortlichen hinter dem Streaminggiganten mit Fragen bombardiert, wann mit Mitteilungen bezüglich der Starttermine weiterer Marvel-Serien zu rechnen sei. Gegenüber IGN rief Netflix-Programmchef Ted Sarandos daher zu mehr Geduld auf.

Die Serien werden laut Sarandos nämlich breit gestreut. „Man sollte von zirka einem Jahr ausgehen. Manche werden innerhalb von acht Monaten und andere innerhalb von 15 Monaten ihre Premiere feiern.“ Die Wartezeit resultiere daher, dass Netflix nicht wie die üblichen Networks arbeite: „Wir müssen uns nicht an die Herbstsaison oder irgendwelche Programmpläne halten, daher wollen wir den Serien genug Zeit geben.“

«Marvel's A.K.A. Jessica Jones» etwa befinde sich noch in der Vorproduktion, auch das Casting sei noch nicht abgeschlossen. Sarandos will nämlich sichergehen, dass die Qualität stimmt: „Es passiert allerhand zwischen dem ersten Tag am Set und dem letzten Tag der Produktion. Wir wollen den Machern also genug Zeit und Raum geben, um eine großartige Serie zu schaffen. Ich möchte keinen strengen Zeitplan schaffen.“
08.01.2015 13:30 Uhr  •  Sidney Schering Kurz-URL: qmde.de/75557