Nach zuletzt sehr geringem Interesse am Wimbledon-Turnier ließen die beiden Finals am Wochenende die Zuschauerzahlen steigen.
In sozialen Netzwerken war vom vielleicht besten Wimbledon-Herren-Finale der zurückliegenden Jahre die Rede. Rund vier Stunden lang duellierten sich am Sonntagnachmittag Novak Djokovic und Roger Federer auf dem heiligen Rasen. Erst nach fünf engen Sätzen stand der erstgenannte Serbe als letztlicher Sieger fest. Noch bis 2018 hält Bezahlsender Sky die exklusiven Rechte an den Übertragungen der All England Championships – Stefan Hempel kommentierte das Männer-Finale am Sonntag ab 15 Uhr vor rund 80.000 Sportfans. Das ist ein ordentlicher Wert, besonders wenn man bedenkt, dass das Turnier in den Tagen zuvor kaum für Interesse sorgte und auch in großen Medien weniger beachtet wurde.