Welcher Sender wusste gegen die WM am ehesten zu überzeugen? Lief «Doctor's Diary» besser als die Spielfilme bei ProSieben, VOX und kabel eins?
Am Donnerstag war wieder das ZDF mit den WM-Übertragungen an der Reihe, womit dem Mainzer Sender der Tagessieg gewiss war. Zu Beginn der Primetime verfolgten 7,72 Millionen Gesamtzuschauer die «ZDF WM live»-Vorberichte, darunter befanden sich 3,53 Millionen 14- bis 49-Jährige. Dies bedeutete 26,6 und 32,5 Prozent Marktanteil. Daraufhin fesselte das Spiel Uruguay – England 14,66 Millionen Fußballfreunde ab drei Jahren und 6,24 Millionen Jüngere an die Bildschirme. Daraus resultierten umwerfende 47,1 sowie 50,6 Prozent Marktanteil. Das Erste schickte ab 20.15 Uhr den Krimi «Mord in bester Gesellschaft: Alles Böse zum Hochzeitstag» ins Rennen und erreichte somit 3,84 Millionen Fernsehende. Beachtliche 12,2 Prozent aller TV-Konsumenten waren mit von der Partie, bei den 14- bis 49-Jährigen waren überschaubare 4,3 Prozent drin. Das Politmagazin «Monitor» sank im Anschluss auf 1,84 Millionen Wissbegierige und magere 5,9 beziehungsweise 2,1 Prozent Marktanteil.
ProSieben zeigte um 20.15 Uhr das Zockerdrama «21» und unterhielt damit 1,01 Millionen Interessenten. 5,6 Prozent der fernsehenden Werberelevanten ließen sich vom Münchener Sender nach Las Vegas entführen, direkt danach generierte «Lucky Number Slevin» 5,9 Prozent in der Zielgruppe. Die prominent besetzte Thrillergroteske sprach 0,57 Millionen Zuschauer an. VOX fuhr mit «7 Zwerge – Männer allein im Wald» um 20.15 Uhr recht ansehnlich und kam auf 1,29 Millionen Zuschauer sowie 5,8 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen. Der Thriller «Hollow Man» sank ab 22.10 Uhr auf 0,67 Millionen und 4,6 Prozent.