Showtime paart neue Serien

Die Tatsache, dass mit «Dexter» die wichtigste Showtime-Serie endete, führt zu größeren Verschiebungen beim Premium-Sender. Im Sommer paart er nun zwei recht junge Serien; das ist mutig.

Durchschnittliche Zuschauerzahlen der Showtime-Shows 2013 (Erstausstrahlungen)

  1. «Dexter»: 2,36 Mio.
  2. «Homeland»: 1,95 Mio.
  3. «Shameless»: 1,65 Mio.
  4. «Ray Donovan»: 1,43 Mio.
  5. «Masters of Sex»: 1,07 Mio.
  6. «House of Lies»: 0,89 Mio.
  7. «Nurse Jackie»: 0,75 Mio.
  8. «Californication»: 0,73 Mio.
  9. «The Big C»: 0,28 Mio.
Showtime hat bekannt gegeben, mit welchen zwei Serien der Premium-Sender seinen Sommer bestücken möchte – und paart ab 13. Juli zwei Formate, die erst in ihrer zweiten Staffel sind. Das ist ein mutiges Unterfangen. Eröffnet werden wird der Serien-Sonntag dann von «Ray Donovan» (Foto), das 2013 als Lead-Out der finalen «Dexter»-Staffel fungierte und entsprechend starke Quoten hatte. Mit knapp eineinhalb Millionen Zuschauern im Schnitt schaffte es die Produktion mit Liev Schreiber auf Platz vier der Showtime-Serien im Jahr 2013.

Showtime rechnet bei «Ray Donovan» noch einmal anders. Es sei die erste Eigenproduktion des Senders, die in ihrer ersten Staffel im Wochenschnitt auf 5,7 Millionen Zuschauer (Wiederholungen mit eingerechnet) kam. «Ray Donovan» wird von Ann Bidermann, bekannt durch «Southland» produziert. Ab Juli gibt es zwölf neue Folgen des Formats immer um 21.00 Uhr zu sehen. Danach folgen zwölf Folgen der zweiten «Masters of Sex»-Staffel, die Showtime während Runde eins noch mit «Homeland» gepaart hatte. Mit etwas mehr als einer Million Zuschauern bei der Erstausstrahlung und knapp fünf Millionen die komplette Woche über lief die erste Staffel aus Sicht der Zahlen sehr ordentlich. Das Format mit Michael Sheen ist aber vor allem Kritiker-Liebling.

Im Herbst wird dann «Homeland» mit seiner vierten Staffel auf die amerikanischen Bildschirme zurückkehren – und möglicherweise eine neue Showtime-Serie begleiten. Dabei dürfte es sich um das neue «The Affair» handeln. Joshua Jackson («Fringe»), Ruth Wilson («Luther»), Dominic West («The Wire») spielen darin tragende Rollen.
20.03.2014 10:50 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/69673