Schwaches Umfeld, schwache Quote für «Fairly Legal»

Die neue US-Serie von VOX kam schwach aus dem Startblock – aber auch «Rizzoli & Isles» erwischte am Mittwoch keinen guten Tag.

Kurzer Spaß

«Fairly Legal» erblickte in den USA am 20. Januar 2011 das Licht der Welt - damals erfolgte die Ausstrahlung der ersten Folge bei USA Network. Nach Staffel zwei und insgesamt 23 Folgen wurde das Format begraben. Die letzte Episode sahen weniger als zweieinhalb Millionen Menschen in Amerika.
Neben «Arrow», einer Superheldenserie, die VOX ab kommenden Montag in sein Programm aufnimmt, ist «Fairly Legal» einer der wichtigsten Neustarts des Herbsts: Und die Premiere der kurzlebigen Anwaltsserie verlief am Mittwochabend ab 21.15 Uhr doch recht schleppend. Mit nur 6,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe blieb das Format doch deutlich hinter dem eigentlichen Senderschnitt von VOX zurück. 1,33 Millionen Menschen ab drei Jahren sahen die XL-Folge, die bis 22.45 Uhr im Programm der Kölner war.

Allerdings ist die Messe hier wohl noch nicht gelesen. Die ebenfalls ungewohnt schwachen Werte einer zuvor gezeigten «Rizzoli & Isles»-Wiederholung lassen darauf schließen, dass VOX große Probleme wegen des Mega-Erfolgs von «Under the Dome» hat. Der 20.15-Uhr-Krimi, der sonst eigentlich stabil gute Quoten garantiert, lief diese Woche mit nur 5,7 Prozent schlecht – und schnitt somit sogar noch mieser ab als der Neustart. Es besteht also noch Hoffnung für «Fairly Legal» - ohne die große Konkurrenz des Spielberg-Formats bei ProSieben könnten gute Werte doch noch im Bereich des erreichbaren sein.

Ähnlich wie bei RTL II stiegen die VOX-Quoten übrigens erst mit Ende der «Under the Dome»-Ausstrahlung bei ProSieben: «The Closer» kam ab 22.45 Uhr auf gute 8,6 Prozent, «Crossing Jordan» generierte nach 23.35 Uhr dann sogar genau elf Prozent bei den Werberelevanten.
12.09.2013 09:14 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/66091