Wie erfolgreich liefen der «Tatort» und die Free-TV-Premiere von «X-Men: Erste Entscheidung»?
Die meisten Zuschauer am Sonntagabend hatte diese Woche einmal mehr der «Tatort» im Ersten: Mit 6,94 Millionen Fernsehenden kamen sehr gute 21,4 Prozent Marktanteil zustande, bei den 14- bis 49-Jährigen verbuchte der Krimi 1,84 Millionen und ansehnliche 14,5 Prozent. Im Anschluss blieben 3,66 Millionen Gesamtzuschauer, darunter 0,69 Millionen Jüngere, an den Bildschirmen, um «Günther Jauch» zu sehen. Der Talk sicherte sich solide 13,2 respektive 6,1 Prozent. Gut kam auch der ZDF-Film «Inga Lindström: Mein falscher Verlobter» an, der 5,58 Millionen Menschen ansprach, was einer Sehbeteiligung von 17,2 Prozent gleichkam. Bei den Jüngeren wurden 7,4 Prozent erreicht. Danach informierte das «heute-journal» 17,6 Prozent aller und 8,6 Prozent der Jüngeren, ehe «Inspector Barbaby» 4,18 Millionen Krimifans und 18,2 beziehungsweise 8,9 Prozent erreichte.
ProSieben setzte auf die Free-TV-Premiere von «X-Men: Erste Entscheidung» (Foto) und brachte es damit auf stolze 3,64 Millionen Interessenten. In der Zielgruppe holte die Comicadaption famose 23,7 Prozent Marktanteil, insgesamt standen 12,2 Prozent zu Buche. Anschließend fand «Mutant Chronicles» 1,12 Millionen Zuschauer, die Marktanteile sanken auf weiterhin sehr gute 9,2 Prozent bei allen und 15,5 Prozent bei den Jüngeren. RTL II hingegen programmierte am Sonntagabend ein musikalisches Double Feature: Zunächst sprach «Bandslam – Get Ready to Rock» 0,52 Millionen Fernsehende an, ehe «8 Mile» 0,65 Millionen anlockte. In der kommerziell wichtigen Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen erzielten die Spielfilme schwache 3,1 und gute 7,4 Prozent Marktanteil.