Der Sat.1-Chef kündigt zwei neue Showreihen an und betont, dass der Konzern seinem Sender im finanziellen Bereich gute Handlungsspielräume gebe.
Pünktlich zum Start seiner neuen Vorabendserie «Patchwork Family» hat Sat.1-Senderchef Nicola Paalzow der „FAZ“ ein größeres Interview gegeben und darin betont, dass er für das Jahr 2013 praktisch unbegrenzte Mittel im finanziellen Bereich bekommen habe. „Sat.1 hat im finanziellen Bereich sehr gute Handlungsspielräume. Es kommt darauf an, in die richtigen Programme zu investieren und die richtige Mischung zu finden", sagte der Senderchef. Zuletzt hatten Experten kritisiert, dass Sat.1 das durch den Wegfall von Harald Schmidt und der Champions League freigewordene Geld nicht mehr ins Programm investiert habe.
Angreifen will Sat.1 in diesem Jahr vor allem mit eigenproduzierter Fiktion – darin sieht der Senderboss ein Alleinstellungsmerkmal. Und er hat gute Argumente: Die vierte Staffel von «Der letzte Bulle» startete jüngst mit einer Rekord-Reichweite. Aber: Im Herbst 2012 floppten drei neue deutschen Serien: Denen habe der „Magic Touch“ gefehlt, der bei «Danni Lowinski» und «Der letzte Bulle» vorhanden sei. Die drei quotenschwachen Primetime-Serien hätten die Erfolgsfaktoren von Mick und Danni nicht berücksichtigt.