Eine Technik-Panne hat am Freitag für Aufregung bei dem Olympischen Spielen gesorgt. Den Quoten im TV hat das aber gut getan: Sie lagen auf gewohnt hohem Niveau.
Fast wäre es zum Eklat gekommen: Als die deutsche Hammerwerferin Betty Heidler ihr Wurfgerät deutlich in die Weite der Medaillen warf, streikte die Technik. Obwohl am Fernsehbildschirm deutlich zu erkennen war, dass die Athletin etwa 77 Meter weit geworfen hatte, standen auf der Anzeigetafel nur 72 Meter. Heidler musste den Wurf wiederholen - und kam auf eine geringere Weite. Es folgten minutenlange Diskussionen mit den Schiedsrichtern. Schließlich wurde der erste Wurf per Hand nachgemessen, dann funktionierte die Technik doch wieder. Der Wurf wurde daraufhin als gültig gegeben, Heidler gewann Bronze.
Als im Ersten ab 22.35 Uhr schließlich Taekwondo zu sehen war, saßen sogar 7,85 Millionen Menschen vor den TV-Geräten. Der Marktanteil bei allen lag bei starken 34,5 Prozent und auch bei den 14- bis 49-Jährigen sah es mit 32,4 Prozent richtig gut aus. Natürlich lief es schon den ganzen Tag über sehr gut für Das Erste. Besonders erfreulich waren die Werte des Synchronschwimmens ab 16.30 Uhr. 3,08 Millionen Zuschauer sorgten für 28,2 Prozent bei allen und 24,0 Prozent bei den jungen Zuschauern.