FOX setzt «X Factor» fort

Die Programmplaner gaben bekannt, dass das Format für ein weiteres Jahr auf die Fernsehschirme zurückkehrt. Einen Staffelstart nannten sie allerdings nicht.

Mit dem Start von «X Factor» verzeichnete das Network FOX gute Einschaltquoten, im Herbst ist man solche Reichweiten nicht gewohnt. Inzwischen hat man die ersten Wochen abgewartet, um das Potenzial der Show zu sehen. Da die Reichweiten mit rund zwölf Millionen Zusehern stabil sind, haben die Programmplaner eine Fortsetzung bekannt gegeben.

Bis zu vier Stunden Sendezeit pro Woche füllt die Reality-Show, in der neue Gesangstalente gesucht werden. Bereits vor zwei Jahren versuchte die amerikanische Fernsehstation den Wintererfolg von «American Idol» zu kopieren, indem man die äußerst erfolgreiche Sommershow «So You Think You Can Dance» auch im Herbst auf Sendung schickte. Jedoch schalteten meist nur etwa sieben Millionen Amerikaner ein.

„Ich bin absolut erfreut über diese Nachricht“, teilte Erfinder, Produzent und Jury-Mitglied Simon Cowell der Presse mit, „ich liebe es, diese Show zu produzieren und ich möchte FOX, unseren Sponsoren und – am meisten – unseren Fans für die Unterstützung danken.“ Mike Darnell, Abteilungsleiter der alternativen Unterhaltung bei Fox Broadcasting Company, äußerte sich: „«The X Factor» ist ein monumentaler Erfolg. Die Sendung gewann jeden Abend, an dem sie auf Sendung war. Die Talente sind phänomenal, die Live-Shows spektakulär und die Verlängerung ist sinnvoll. Simon und sein Team machen einen außergewöhnlichen Job und ich bin absolut erfreut, dass wir «The X Factor» für eine weitere fantastische Staffel zurückbringen.“

Die Marketingabteilung des US-Networks fasste den Quotenanstieg zusammen: Die Reichweiten am Mittwoch stiegen um 78 Prozent an, am Donnerstag ging es um 38 Prozent aufwärts. Bei den 18- bis 49-Jährigen wurden 37 und 41 Prozent hinzugewonnen. Erstmals in der Sendegeschichte konnte FOX den Donnerstagabend für sich entscheiden. «The X Factor» ist die beliebteste Reality-Show, denn nach 20 Stunden schlägt man den zweitplatzierten aus dem gleichen Genre, «Survivor», um 27 Prozent.
02.11.2011 20:27 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/52990