Biosprit-Debatte lässt «Eins gegen Eins»-Quoten steigen

Ermittelt wurde der bis dato zweitbeste Wert, der aber immer noch weit unterhalb des Sat.1-Schnitts liegt.

Endlich mal ein anständiges und aktuelles Thema; das mögen sich manche «Eins gegen Eins»-Zuschauer am späten Montagabend gedacht haben. Und siehe da: Mit dem Thema Biosprit und zwei guten Gästen (unter anderem der wortgewandte Gregor Gysi) wurde der freie Fall der Quoten der Sat.1-Talkshow vorerst gestoppt. Bei den 14- bis 49-Jährigen holte der Talk 5,5 Prozent Marktanteil und somit den zweitbesten Wert der bis dato vier gezeigten Folgen.

Ohne Frage: Die Sendung liegt somit immer noch weit unterhalb des Senderschnitts, das dürfte den Programmmachern von Sat.1 im Vorfeld aber bereits klar gewesen sein. Insgesamt verfolgten 0,60 Millionen Menschen ab drei Jahren die Diskussion, hier lag die gemessene Quote bei genau fünf Prozent – eigentlich zu wenig.

Ein Trostpflaster sind immerhin die beiden deutschen Serien, die Sat.1 um 20.15 und 21.15 Uhr ausstrahlt. Sie sorgten auch in dieser Woche wieder für sehr erfreuliche Werte, wenngleich sie von den Spitzenwerten der Woche zuvor ein kleines Stück entfernt waren. «Der letzte Bulle» kam auf 15,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe bei insgesamt 3,84 Millionen Zuschauern. Zwölf Prozent bei allen wurden gemessen. Die Anwaltsserie «Danni Lowinski» begeisterte danach noch 3,28 Millionen Bundesbürger ab drei Jahren, mit 14,1 Prozent lagen die gemessenen Werte bei guten 14,1 Prozent.
12.04.2011 09:27 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/48954