MGM-Insolvenz: Bond-Reihe gesichert

Das 86-jährige Filmstudio Metro-Goldwyn-Meyer hat durch das Insolvenzverfahren die Filmreihe «James Bond 007» gerettet. Daniel Craig ist in zwei Jahren wieder im Kino zu sehen.

Das Filmstudio Metro-Goldwyn-Meyer hat vor Kurzem Insolvenz angemeldet und damit mitgeteilt, dass es nicht mehr zahlungsfähig ist. Angesichts der rund drei bis vier Milliarden US-Dollar Schulden war der Schritt nach Kapitel 11 des US-Konkursrechts auch dringend nötig.

Bei einem Insolvenzantrag werden die lukrativen Anteile eines Unternehmens gesichert, bei MGM ist es unter anderem «James Bond 007». Die bislang letzten zwei Spielfilme mit Daniel Craig als Spion im Auftrag der britischen Majestät waren finanziell ein voller Erfolg. Kein Bond-Darsteller spielte mehr Geld ein als der blonde Schauspieler.

«James Bond 007: Blood Stone» soll im November 2012 in die amerikanischen Kinos kommen. Für die darauffolgenden Jahre wurde ein Plan ausgearbeitet, dass neue Teile der Reihe im Zwei-Jahres-Rhythmus erscheinen. Bereits vor einigen Wochen schlossen die Filmschmieden Metro-Goldwyn-Meyer und Warner Bros. einen Vertrag, dass die Romanverfilmung «Der Hobbit» zusammen abgewickelt wird.
08.11.2010 15:25 Uhr  •  Fabian Riedner  •  Quelle: Digital Fernsehen Kurz-URL: qmde.de/45686