Football und Baseball bringen «Desperate Housewives» in Bedrängnis

Die Serie aus der Hand von Marc Cherry war dennoch das erfolgreichste fiktionale Format am Sonntagabend.

Eine neue Episode der Dramedy «Desperate Housewives» erreichte am Sonntag um 21.00 Uhr beim Network ABC nur durchwachsene Einschaltquoten, wenngleich die Serie das beste Ergebnis eines fiktionalen Programms erreichte. Durchschnittlich sahen 10,98 Millionen Fernsehzuschauer die 140. Episode, die den Titel „Excited and Scared“ trug. Der Marktanteil bei den Werberelevanten lag bei neun Prozent. Im Anschluss erreichte die Familienserie «Brothers & Sisters» noch 8,16 Millionen US-Bürger, der Marktanteil beim jungen Publikum lag bei sechs Prozent.

Um 19.00 Uhr setzte die Fernsehstation auf «America’s Funniest Home Videos», welches nur 5,83 Millionen Zuseher anlockte. Selbst bei den 18- bis 49-Jährigen schnitten die Homevideos mit vier Prozent Marktanteil furchtbar ab, was an YouTube und der starken Sport-Konkurrenz lag. Im Anschluss fühlten sich 6,64 Millionen Leute von «Extreme Makeover: Home Edition» unterhalten, bei den Werberelevanten wurden fünf Prozent Marktanteil gemessen.

Ein Football-Spiel wurde um eine halbe Stunde verlängert, zwischen 19.00 und 19.30 Uhr erreichte das Network FOX deshalb 23,13 Millionen Zuschauer. Danach kam «The Overtime» auf 19,04 Millionen Menschen, bei den jungen Zusehern wurden 26 und 21 Prozent Marktanteil erreicht. Ab 20.00 Uhr kam ein weiteres Baseball-Spiel der FOX World Series auf 13,36 Millionen US-Bürger und zehn Prozent bei den Werberelevanten. Der TV-Sender NBC hatte in der 19.00 Uhr-Stunde mit dem Magazin «Football Night in America» Probleme, denn lediglich 5,68 Millionen Zuschauer schalteten ein. Danach spielten Pittsburgh und New Orleans eine Partie Football gegeneinander, 15,71 Millionen Zuschauer wollten dieses Duell sehen. Mit sieben und 16 Prozent Marktanteil erreichte NBC gute Einschaltquoten.

Beim CBS-Programm konnten die Einschaltquoten aufgrund einer 15-minütigen Football-Verlängerung nicht genau gemessen werden, weshalb die nachfolgenden Werte ungenau sind. Das Nachrichtenmagazin «60 Minutes» erzielte 10,74 Millionen Zuschauer und fünf Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, danach sahen 9,22 Millionen Amerikaner die Reality-Show «The Amazing Race». Der Marktanteil bei den jungen Leuten lag bei sieben Prozent, in der 21.00 Uhr-Stunde sahen 10,39 Millionen Menschen noch «Undercover Boss» (8% MA bei den 18- bis 49-Jährigen). Die Krimi-Serie «CSI: Miami» kam um 22.00 Uhr noch auf 9,86 Millionen Zuschauer und verbuchte einen Marktanteil von sieben Prozent in der Zielgruppe.
01.11.2010 19:43 Uhr  •  Fabian Riedner  •  Quelle: Mediaweek Kurz-URL: qmde.de/45545