«Schillerstraße» hält hohes Quotenniveau

Die zweite Folge der Impro-Comedy mit Jürgen Vogel kam genauso gut an wie die Premiere. Probleme macht weiterhin der «MännerTest».

In Berlin bei Sat.1 kann man aufatmen: Die Entscheidung, die neuen Folgen der «Schillerstraße», in denen nun Schauspieler Jürgen Vogel die Hauptfigir ist, auf den Freitagabend zu legen, hat sich als richtig erwiesen. Die erste Episode, die in der vergangenen Woche gesendet wurde, kam auf über 17 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten und auch die zweite Ausgabe bewegte sich auf diesem Niveau. 17,7 Prozent Marktanteil wurden im Schnitt gemessen.

Somit lag man sogar vor Günther Jauchs «Wer wird Millionär?», der zur gleichen Zeit auf 16,7 Prozent kam. Die Quizshow holte 1,91 Millionen Werberelevante, Sat.1 kam auf etwas mehr als zwei Millionen. Insgesamt verfolgten im Schnitt 2,88 Millionen Menschen die «Schillerstraße». Eine Woche zuvor kam das Format auf 2,95 Millionen Zuseher, in der Zielgruppe wurden 17,2 Prozent gemessen.



Weiterhin Probleme macht im Anschluss der «MännerTest», der von Neuzugang Alexander Mazza moderiert wird. Die neue Sendung konnte nicht im Geringsten an die guten Werte der «Schillerstraße» anknüpfen und ist für den Berliner Privatsender daher sicherlich eine Enttäuschung. Nur 1,67 Millionen Bundesbürger verfolgten die neue Show, bei den Werberelevanten brach die Quote auf unterdurchschnittliche 9,1 Prozent ein. Eine solche Talfahrt ist das Schlimmste, was die Macher einer Sendung erklären müssen. Denn es ist ein deutlicher Beweis dafür, dass die Sendung vielen Bundesbürgern nicht gefällt.
07.02.2009 09:26 Uhr  •  Manuel Weis Kurz-URL: qmde.de/33026