Später gab es große Comedy-Bandbreite mit Dieter Nuhr und Carolin Kebekus.
Das Erste setzte am Donnerstagabend, 5. November 2026 um 20.15 Uhr, erneut auf einen neuen Fall aus der Krimireihe «Der Usedom-Krimi». Mit "Wunschkind" ging bereits der 30. Film der Reihe auf Sendung. Darin unterstützte Karin Lossow einen Familienhilfeverein und lernte Nathalie kennen, die das Sorgerecht für ihre Tochter Greta zurückerlangen wollte. Während die Polizei zunächst eine Spur im Umfeld der Anwaltskanzlei des Ehepaares verfolgte, geriet Karin zunehmend in ein verworrenes Beziehungsgeflecht zwischen Nathalie, ihrer Mutter, deren Freund und der Pflegefamilie. Für das Erste war die Ausgangslage vielversprechend: Der vorherige Fall hatte am 29. Oktober starke 5,52 Millionen Zuschauer und 25,8 Prozent Marktanteil erreicht.
Nach den «Tagesthemen» (zwei Millionen Einschaltende) setzte Das Erste um 22.50 Uhr mit «Nuhr im Ersten» auf Kabarett und Satire. Dieter Nuhr begrüßte diesmal Nora Boeckler, René Sydow, Hans Gerzlich und Frank Lüdecke. Die Ausgabe kam auf insgesamt 1,50 Millionen Zuschauende und einen eher mäßigen Marktanteil von 12,7 Prozent - es ist zu erwähnen, dass die auslaufende Leverkusen-Partie wie das erhöhte Interesse an den Polittalks im zweiten ein paar Quäntchen gekostet haben könnten, weil Nuhr sonst gen 15 Prozent tendiert. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden derweil bloß 0,13 Millionen und durchwachsene 6,4 Prozent erreicht. Um 23.35 Uhr folgte «Die Carolin Kebekus Show» mit Hazel Brugger. Unter dem Motto "Erziehung im Reality-Check" hinterfragten die beiden gängige Vorstellungen von guter Kindererziehung und sprachen über gescheiterte Vorsätze im Familienalltag. Jene Aufmachung ließ die Umfänge weiter sinken auf 0,76 Millionen insgesamt und ernüchternd einstellige 9,4 Prozent. Jüngere wurden zu sehr begrenzten 0,09 Millionen gehalten, die zu später Zeit immerhin noch prozentual annehmbare 6,7 Prozent ausmachten.