Das entscheidende siebte Spiel zwischen den Golden State Valkyries und Atlanta Dream erreichte 3,3 Millionen Zuschauer und bescherte USA Sports Rekordwerte.

Ein historisches Finale hat dem US-amerikanischen Frauenbasketball einen weiteren Quotenerfolg beschert. Das entscheidende siebte Spiel der WNBA Finals zwischen den Golden State Valkyries und Atlanta Dream erreichte durchschnittlich 3,3 Millionen Zuschauer. Damit war die Begegnung nach Angaben von USA Sports das meistgesehene Playoff-Spiel in der Geschichte der Women's National Basketball Association. Die Valkyries sicherten sich im ersten siebten Finalspiel der Ligageschichte den Titel. Übertragen wurde die Partie bei USA Network und CNBC sowie über Streamingangebote, darunter Peacock.
Die Reichweite lag 128 Prozent über dem entscheidenden vierten Finalspiel des Vorjahres zwischen Las Vegas und Phoenix. Gleichzeitig war die Begegnung das viertmeistgesehene WNBA-Spiel überhaupt und das zweitmeistgesehene seit dem Eröffnungswochenende der Liga im Jahr 1997. Im Bereich der Kabel- und Streamingübertragungen wurde sogar ein neuer Bestwert aufgestellt. USA Sports verwies außerdem darauf, dass das Finale die meistgesehene Kabelsendung des Tages war und damit auch sämtliche College-Football-Übertragungen hinter sich ließ. Die knapp einstündige Nachberichterstattung mit Siegerehrung und Interviews erreichte ebenfalls durchschnittlich mehr als eine Million Zuschauer.
Auch die übrigen Playoff-Übertragungen sorgten für starke Ergebnisse. Über acht Begegnungen der ersten Runde und der Finalserie hinweg erreichte USA Sports durchschnittlich 1,6 Millionen Zuschauer. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um den höchsten jemals gemessenen Playoff-Durchschnitt der WNBA bei mindestens vier übertragenen Spielen. Das sechste Finalspiel, das am Donnerstagnachmittag auf mehreren Sendern sowie bei Peacock ausgestrahlt wurde, verzeichnete mehr als 1,5 Millionen Zuschauer. Damit übertraf es das entscheidende Finalspiel des Vorjahres, das zur Hauptsendezeit lief, um vier Prozent.
Bereits in der ersten Playoff-Runde hatte das dritte Spiel zwischen Indiana Fever und Las Vegas Aces für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Übertragung bei USA Network und CNBC erreichte durchschnittlich 2,3 Millionen Zuschauer und war damit das zweitmeistgesehene Erstrundenspiel in der Geschichte der Liga. Insgesamt kamen zwölf WNBA-Übertragungen von USA Sports während der regulären Saison und der Playoffs auf mindestens eine Million Zuschauer. Vier der acht reichweitenstärksten WNBA-Finalspiele, die jemals im US-Kabelfernsehen übertragen wurden, entfielen auf die diesjährige Berichterstattung des Unternehmens.
Die positive Entwicklung zeigte sich bereits während der regulären Saison. USA Network übertrug 48 Begegnungen und erreichte damit durchschnittlich 525.000 Zuschauer. Gegenüber dem Kabeldurchschnitt der Vorsaison bedeutete dies ein Wachstum von 25 Prozent. Besonders bemerkenswert war der Frauenanteil von 47 Prozent, wobei die Reichweite bei den weiblichen Zuschauern gegenüber dem Vorjahresvergleich um 34 Prozent zunahm. Auch bei den 18- bis 49-Jährigen legte die durchschnittliche Reichweite um 25 Prozent zu. Die Begegnung zwischen Indiana und Los Angeles am 8. Juli erreichte trotz später Sendezeit 1,04 Millionen Zuschauer und stellte damit einen Rekord für ein WNBA-Hauptrundenspiel am späten Abend auf.
USA Network verantwortete nach eigenen Angaben rund 20 Prozent der gesamten WNBA-Nutzung in der Saison 2026 und erreichte damit den höchsten Anteil eines einzelnen Senders. Unter Einbeziehung paralleler Übertragungen entfiel beinahe ein Viertel der national gemessenen Fernsehnutzung auf USA Sports. Die zusätzlichen Ausstrahlungen bei CNBC brachten der Liga laut Sender mehr als eine Million neue Zuschauer.