«Stranded with My Mother-in-Law»: Netflix schickt Schwiegermütter erneut ins Abenteuer
Die brasilianische Realityshow geht am 25. November in die vierte Staffel. Diesmal sollen auch Prominente für familiäre Konflikte sorgen.
Schwiegermütter, die sich in das Leben ihrer Kinder einmischen, sind ein beliebtes Motiv für Realityshows. Netflix hat daraus in Brasilien längst ein eigenes Format entwickelt: «Stranded with My Mother-in-Law», das im Original «Ilhados com a Sogra» heißt, geht am Mittwoch, den 25. November 2026, in die vierte Staffel. Das Konzept der Sendung ist ebenso einfach wie konfliktträchtig: Paare reisen gemeinsam mit ihren Schwiegermüttern an einen abgelegenen Ort, um dort verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Dabei geht es nicht nur um körperliche Herausforderungen, sondern vor allem um die Zusammenarbeit innerhalb der Familien. Unterschiedliche Vorstellungen, alte Streitigkeiten und persönliche Vorwürfe erschweren das Zusammenleben. Wer sich trotz aller Differenzen erfolgreich durch den Wettbewerb kämpft, kann ein Preisgeld gewinnen. In den bisherigen Staffeln ging es um 500.000 brasilianische Real.
Die erste Staffel startete bereits 2023 und entwickelte sich zu einem Erfolg für Netflix. Das Format erreichte die weltweiten Top 10 der nicht englischsprachigen Serien und wurde anschließend fortgesetzt. Während die zweite Staffel stärker auf die emotionalen Hintergründe der Familienkonflikte setzte, blieb die dritte Ausgabe dem bewährten Konzept weitgehend treu. In Brasilien wurde die Sendung durchaus positiv aufgenommen, wobei Kritiker insbesondere die persönlichen Geschichten und die Auseinandersetzungen zwischen den Generationen hervorhoben. Gleichzeitig gab es Kritik daran, dass familiäre Streitigkeiten gezielt für die Unterhaltung zugespitzt würden.
Mit der vierten Staffel setzt Netflix offenbar erneut auf diese Mischung aus Wettbewerb, emotionalen Momenten und Streit. Der neue Trailer zeigt eine Umgebung, die von Süßwasser umgeben ist und in der das Zusammenleben zunehmend zur Belastungsprobe wird. Die Ankündigung, dass auch bekannte Persönlichkeiten mit ihren Schwiegermüttern konfrontiert werden, könnte dem Format zusätzliche Aufmerksamkeit verschaffen. Welche Prominenten tatsächlich teilnehmen, geht aus der bisherigen Mitteilung allerdings nicht hervor.