Die Story um einen wiederbelebten Roboter-Vater verbindet humoristische Unterhaltung mit der aktuellen Thematik einer wachsenden „Digital Afterlife“-Industrie.

Ein verstorbener Familienvater hinterlässt seinen Liebsten ein überraschendes Geschenk: sich selbst in Form eines humanoiden Roboters – der genauso aussieht wie er, allerdings ein Eigenleben entwickelt. Das ist die ungewöhnliche und etwas an «Cassandra» erinnernde Prämisse eines neuen ARD-Weihnachtsfilms. Seine Ausstrahlung finden wird das Werk
«Der größte Wunsch» konsequenter Weise zur Adventszeit am Freitag, den 4. Dezember 2026 um 20.15 Uhr im Ersten.
Die von Chiara Schoras verkörperte Hauptfigur muss herausfinden, ob Kai Schumann als äußerlich identische Version 2.0 ihres Ehemanns wirklich die Lücke in ihrem Herzen füllen kann. Mit Suzanne von Borsody und Bernd Reheuser in Nebenrollen, verbindet Regisseurin Christine Hartmann humoristische Unterhaltung mit einer aktuellen Frage. Denn eine wachsende „Digital Afterlife“-Industrie ermöglicht inzwischen Ideen, die bis vor Kurzem noch nach Science-Fiction klangen. Das Drehbuch zu der ungewöhnlichen Weihnachtsgeschichte stammt übrigens von Edda Leesch.
Der Inhalt genauer: Weihnachten steht vor der Tür, aber bei Mira (Chiara Schoras) und ihren beiden Kindern, dem neunjährigen Noel (Giorgio Antonio Bonvissuto) und der 15-jährigen Juli (Erna Westphal), stehen die Zeichen nicht auf Weihnachtsfreude: An Heiligabend jährt sich der Todestag von Nic (Kai Schumann), dem Vater der Kinder und Miras innig geliebtem Ehemann, zum ersten Mal. Doch dann geschieht etwas schier Unglaubliches: Nic ersteht wieder auf. Natürlich nicht der echte Nic, aber sein Replikant, den Nic in weiser Voraussicht bei einem Pilotprojekt von sich hat anfertigen lassen. Dieser ist sein täuschend echtes Abbild – nur in der verbesserten Version. Und das stellt sich nach dem ersten Schock und der ersten Freude als nicht zu bewältigende Herausforderung für die Familie heraus.