Zwei unterschiedliche politische Themen dominierten den Montag im ARD-Hauptprogramm.

In der Reportage
«Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?» untersuchte Jessy Wellmer, wie gerecht die unterschiedlichen Bedingungen für Beamte und Angestellte sind – vom Gehalt über die Krankenversicherung bis zur Altersversorgung. Direkt im Anschluss setzte
«Hart aber fair» den Themenabend fort. Konnte die Kombination aus Reportage und anschließender Live-Debatte ein hohes Interesse an der Diskussion wecken?
Ja, tatsächlich - vor allem bei den Jüngeren: Denn insgesamt erreichte
«Deutschland, deine Beamten: Zeit für Reformen?» für ARD-Verhältnisse eher mittelmäßige 2,45 Millionen Menschen und einen Marktanteil von annehmbaren, aber ausbaufähigen 10,9 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es hingegen wirklich auffällige 0,51 Millionen und ganz starke 13,5 Prozent - das war die höchste Reichweite der Primetime-Programme in dieser Altersklasse.
Im Anschluss diskutierte Louis Klamroth bei
«Hart aber fair» mit dem Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes Volker Geyer, Hessens Innenminister Roman Poseck, dem ehemaligen Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, dem Lehrer und TikToker Nicolas Schmelzer, der ehemaligen Regierungsdirektorin Elisabeth van der Wal sowie Jessy Wellmer. In beiden Gruppierungen ließ sich damit das Interesse ziemlich konstant halten: Während insgesamt 2,39 Millionen dranblieben und damit den Anteil auf immerhin 11,2 Prozent steigerten, waren von den Jüngeren noch 0,40 Millionen und schön zweistellige 10,4 Prozent mit von der Partie.
Um 22.15 Uhr informierten die
«Tagesthemen». Für das Nachrichtenmagazin wurden 2,07 Millionen Zuschauer insgesamt und passable 12,5 Prozent Marktanteil ermittelt. Bei den 14- bis 49-Jährigen waren es 0,34 Millionen und lobenswerte 10,8 Prozent, mit denen nicht selbstverständlicher Weise die Zweistelligkeit gehalten wurde.

Um 22.50 Uhr zeigte Das Erste kurzfristig die investigative Inside-Reportage
«Schattenkrieger – Russen helfen der Ukraine». Die NDR- und BBC-Produktion begleitet den polnischen Journalisten Marcin Mamon bei seinen Recherchen zu zwei Russen, die nach eigenen Angaben heimlich mit ukrainischen Geheimdiensten zusammenarbeiten. Die Reportage fuhr allerdings bloß noch merklich gesunkene 0,81 Millionen Zuschauende insgesamt zu niedrigen 7,4 Prozent ein. Im Bereich der 14- bis 49-Jährigen waren es immerhin noch mittelmäßige 6,6 Prozent durch 0,13 Millionen.