Der mit Julia Koschitz, Mark Waschke, Anna Schudt und Hans Löwdie prominent besetzte Streifen konnte ein großes Publikum erreichen, obwohl es sich nicht um einen klassischen Krimi handelte.

Am Montagabend (20. Oktober 2026) setzte das ZDF um 20.15 Uhr auf das Drama
«Das verschwundene Kind». Der Film erzählt von zwei Paaren, die mit ihren Kindern eine Hofgemeinschaft im Wendland bilden. Als der zwölfjährige Aaron spurlos verschwindet, gerät die vermeintliche Idylle ins Wanken. Konnte der mit Julia Koschitz, Mark Waschke, Anna Schudt und Hans Löw die prominent besetzte Streifen ein großes Publikum erreichen?
Die Einschaltquoten werden zeigen, wie viele Menschen den Film am Montagabend im klassischen Fernsehen verfolgten. Insgesamt schalteten lobenswerte 4,72 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil lag bei starken 21,2 Prozent - diese Leistung ist vor allem auch deshalb zu Goutieren, weil es sich nicht um einen klassischen Krimi, sondern um ein Familiendrama handelte. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,32 Millionen Zuschauende und zumindest recht solide 8,3 Prozent Marktanteil gemessen.
Um 21.45 Uhr informierte das
«heute journal» über die wichtigsten Themen des Tages. Für das Nachrichtenmagazin wurden 2,91 Millionen Zuschauer insgesamt und vernünftige 14,5 Prozent Marktanteil ermittelt - man blieb dieses Mal knapp unter drei Millionen. Bei den 14- bis 49-Jährigen ließen sich 0,30 Millionen annähernd konstant halten, die noch zu passablen 7,9 Prozent langten. Ab 22.15 Uhr folgte mit
«The Pope's Exorcist» ein Horrorfilm in Erstausstrahlung mit Russell Crowe als Exorzist Gabriele Amorth. Der Film kam insgesamt lediglich auf 1,05 Millionen Einschaltende und blass einstellige 8,0 Prozent Marktanteil. Auch mit Blick auf die 14- bis 49-Jährigen kam kein gutes Ergebnis zustande: Nur 0,10 Millionen dieser Altersklasse sowie 4,1 Prozent wurden gemessen.