Zumindest lag der Komiker insgesamt etwas über der Millionen-Marke. Eine überraschend starke Leistung brachte später «stern TV» zustande.

Am Mittwochabend (14.10.2026) kehrte
«Mario Barth deckt auf!» um 20.15 Uhr mit neuen Fällen zu RTL zurück. Die letzte Staffelrunde im März hatte quotentechnisch ein wechselhaftes Bild hinterlassen: Nach einem schwachen Start mit 6,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen steigerte sich die Sendung eine Woche später auf 9,9 Prozent, fiel danach jedoch wieder auf 7,7 Prozent zurück. Zum Abschluss am 25. März gelang schließlich die Rückkehr auf zehn Prozent bei den Jüngeren, insgesamt waren 1,28 Millionen Zuschauer dabei. Konnte Barth nach der längeren Pause an diese Erholung anknüpfen und sich erneut im Bereich der zweistelligen Zielgruppen-Anteile behaupten?
Nein, allerdings konnte er zumindest die Gesamt-Leistung konstant halten: Die neue Ausgabe erreichte folglich insgesamt 1,26 Millionen Zuschauer sowie 6,6 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum - das ist eine annehmbare Performance, die auch noch ein bisschen vor Big Brother lag, berauschend sieht aber anders aus. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,29 Millionen und mäßig einstellige 9,3 Prozent gemessen - in dieser Kategorie fiel Barth hinter Sat.1, ARD und ZDF zurück.
Direkt anschließend übernahm ab 22.30 Uhr Steffen Hallaschka mit
«stern TV». Das Magazin beschäftigte sich diesmal unter anderem mit den radikalen Kräften hinter israelfeindlichen und antisemitischen Protesten, sowie dem Alltag jüdischer Menschen in Deutschland. Die Sendung erreichte gerade bei den Jüngeren richtig gute 13,2 Prozent, weil 0,24 Millionen von ihnen gehalten wurden. Am Gesamtmarkt ließen sich 0,85 Millionen binden, wodurch der Anteil zu späterer Stunde auf passable 7,9 Prozent stieg. Unter dem Strich war es eine klar lobenswerte Leistung, die der Magazin-Dauerbrenner in Anbetracht des Vorprogramms herausholte.