Kriegt «Promi Big Brother» die Kurve?

Zum Abschluss der ersten Wochen «Promi Big Brother» dürfte die Gesamtreichweite für Sat.1 sicherlich wieder steigen. Hat das geklappt?

Mit dem gestrigen Sonntag setzte sich «Promi Big Brother» siebten Mal in die Primetime des Bällchensenders Sat.1. Die dauerhafte Bespielung der Zuschauer lief in der Woche nur bedingt ideal - von 1,26 Millionen Zuschauern waren am Samstag nur noch lediglich 0,89 Millionen dabei. Immerhin konnte die Zielgruppe das zwischenzeitliche Tal von nur 0,29 Millionen Umworbenen bereits am Samstag wieder auf 0,33 Millionen anheben. Zeit, dass auch die Gesamtreichweite wieder einen positiven Trend mitnehmen sollte. Das klappte am Sonntag durchaus durchweg. Trotz unter anderem der gewohnt starken «Tatort»-Konkurrenz, die kurzerhand 30,0 Prozent des TV-Marktes einnahm, blieben für Sat.1 und «PBB» dennoch gute 1,04 Millionen Zuschauer ab drei Jahren übrig. Somit ergab sich eine Quote von 4,7 Prozent.

Und es kam noch besser. Die kürzlich auf 0,33 Millionen Umworbene erstarkte Zielgruppe, ließ mit 0,34 Millionen 14- bis 49-Jährigen keinen Zentimeter nach. Die Quote fiel dennoch auf 7,8 Prozent, was den zweiten einstelligen Marktanteil der ersten Sendewoche manifestierte. Dabei war doch inhaltlich so viel passiert am Sonntag. Kim Virgina Grey und Nikola durften vor laufenden Überwachungskameras heirateten - wobei die Medien diese Aktion eher mit Fremdscham kategorisieren. Neben den Hochzeitsglocken gab es allerlei Reality-Streit. Die lodernde Romanze zwischen Christian Lell und Nina Bridney zündete erste Feuer an, Godfrey mischte mit und dann griff noch Anouschka Renzi mit ein. Als Lell und Tessa Bergmeier diskutierten, griff Gedeon Burkhard mit ein.

Noch besser als die Primetime liefert am gestrigen Sonntag «Julia Leischik: Bitte melde dich» ab. Der gewohnte Sonntags-Erfolg brachte dem Bällchensender ab 18:55 Uhr 1,82 Millionen Zuschauer im Schnitt ein, mit 9,8 Prozent Marktanteil kratzte der Sender am zweistelligen Bereich. Bei den 14- bis 49-Jährigen war «Bitte melde dich» mit 0,16 Millionen Werberelevanten jedoch eher weniger gefragt, wobei 5,5 Prozent Marktanteil vollkommen in Ordnung gehen.
12.10.2026 09:00 Uhr  •  Felix Maier Kurz-URL: qmde.de/176444