Der französische Dokumentationssender nimmt im November mit dem Zweiteiler «La vie en fluo» die Fluoreszenz in der Natur unter die Lupe.

Ushuaïa TV strahlt am Freitag, den 6. November, ab 20.50 Uhr die zweiteilige Dokumentation
«La vie en fluo» aus. Die jeweils 52 Minuten langen Filme laufen im Rahmen der Themenreihe „Les pouvoirs extraordinaires des animaux“. Den Auftakt macht „Briller pour s’unir“, ehe um 21.45 Uhr „Briller pour survivre“ folgt. Im Mittelpunkt steht ein Phänomen, das in der Natur weiter verbreitet ist, als es zunächst scheint: Fluoreszenz findet sich bei Tieren, Pflanzen und Mineralien.
Die Dokumentation geht der Frage nach, welche Bedeutung das für das menschliche Auge häufig verborgene Leuchten für die jeweiligen Lebewesen hat. Dabei stehen unter anderem seine Funktionen bei der Fortpflanzung, der Jagd und dem Überleben im Fokus. Von Spinnen und Quallen über Sittiche bis hin zu Kannenpflanzen führt der Zweiteiler durch unterschiedliche Lebensräume. Wissenschaftler erläutern die besonderen Verhaltensweisen der untersuchten Arten. Visuelle Effekte und eine immersive Tongestaltung sollen dem Publikum zudem einen Eindruck davon vermitteln, wie diese Lebewesen ihre Umwelt wahrnehmen.
Regie führten Rachel Guénon und Lucas Allain, das Drehbuch schrieb Ariane Lamarsaude. Die Produktion erhielt unter anderem die Hauptpreise beim Festival de l’Oiseau et de la Nature und beim Internationalen Ornithologischen Filmfestival in Ménigoute. Beim Wildlife Film Festival Rotterdam wurde sie außerdem mit dem Preis für tierisches Verhalten ausgezeichnet.