«Promi Big Brother» startet auf Vorjahres-Niveau ein

Vor allem bei den Jüngeren lag die Einzugsshow im Schnitt deutlich über Senderschnitt – wenngleich Anzeichen auf ermüdende Überlänge hindeuten.

Am Montagabend (05.10.2026) kehrte «Promi Big Brother» bei Sat.1 zurück. Um 20.15 Uhr startete die mittlerweile 14. Staffel der Realityshow, in der diesmal unter anderem Box-Legende Axel Schulz, No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa und Gastronom Redo für zwei Wochen unter permanenter Kamera-Beobachtung standen. Im vergangenen Jahr hatte die Einzugsshow 1,42 Millionen Zuschauer und 6,5 Prozent Marktanteil erreicht, bei den 14- bis 49-Jährigen waren 0,53 Millionen sowie wirklich gute 13,1 Prozent drin. Konnte das Format auch diesmal wieder einen vergleichbaren Erfolg verbuchen?

Ja, wirklich sehr vergleichbar: Der Auftakt-Abend kam dieses Mal auf beständige 0,50 Millionen Zuschauer sowie 13,6 Prozent Marktanteil beim jüngeren Publikum – das war folglich ein absolut guter Start in die neue Runde, wenngleich man etwas hinter dem noch stärkeren WWM zurückstecken musste. Bei den Gesamtzuschauern wurden 1,26 Millionen und hinnehmbare, aber ausbaufähige 5,9 Prozent gemessen. Direkt im Anschluss übernahm Jochen Bendel mit «Promi Big Brother - Die Late Night Show», die von 22.20 bis 23.30 Uhr noch 0,28 Millionen erreichte und auf solide 10,9 Prozent kam. Das war zwar weiter erfolgreich, gegenüber der Hauptsendung verlor man jedoch merklich Zuschauer. Entweder wurde es einigen Fans dann also zu viel, oder auch die Hauptsendung dauerte einigen Abgewanderten bereits zu lang. Auch insgesamt reduzierte sich das Publikum auf 0,71 Millionen und 5,5 Prozent.

Am Vorabend setzte Sat.1 zwischen 18.00 und 19.00 Uhr wie gewohnt auf zwei Folgen «Lenßen hilft». Die erste Ausgabe kam auf lediglich 0,46 Millionen Zuschauer und gerade so verschmerzbare 4,0 Prozent Marktanteil, die zweite Folge anschließend auf gesteigerte 0,58 Millionen und 4,1 Prozent – damit passte zumindest die Tendenz. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden zunächst 0,07 Millionen beziehungsweise ganz schwache 4,5 Prozent und danach 0,10 Millionen sowie weiter verhaltene 5,4 Prozent gemessen.
06.10.2026 09:28 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/176236