In der interkulturellen Sitcom prallen unterschiedliche Vorstellungen davon aufeinander, was "deutsch", "kurdisch" oder einfach "normal" ist.

Neuer Comedy-Stoff im ZDF: Die achtteilige Family-Sitcom
«Die Mafuds», die derzeit in Wien und Stuttgart entsteht, handelt von einer syrisch-kurdisch-jesidischen Familie im gar nicht mal so typischen Stuttgart-Nord. Die Mafuds leben zu sechst auf engem Raum zwischen interkultureller Deko, Hausschuhen und Chaos. Die Dreharbeiten dauern noch bis 13. November 2026. Wann es zur Ausstrahlung kommt, ist noch ungewiss.
Das ist die Konstellation: Zur Serien-Familie gehören Familienvater Malik (Korkmaz Arslan), Mutter Meryem (Dorka Gryllus), die älteste Tochter und selbstbewusste Polizistin Hevin (Bahar Balci) und ihre Geschwister, die mode- und Social-Media-affine Medya (Xanim), der freche und chaotische Aras (Dian Aker) sowie Simon (Diyar Ilhan), der im Chaos den Überblick zu behalten versucht.
Die alltäglichsten Situationen und Themen münden in absurde Momente und Katastrophen. Die Familie ist permanent am Diskutieren, Einmischen, Kontrollieren und gegenseitigen Provozieren. Aber sie können nicht ohneeinander, sind tief miteinander verbunden und egal, was los ist: Am Ende des Tages sitzt man am üppig gedeckten Esstisch – als Familie. Dabei prallen unterschiedliche Vorstellungen davon aufeinander, was "deutsch", "kurdisch" oder einfach "normal" ist. Die Mafuds versuchen jedoch nicht, zwischen zwei Welten zu wählen: Sie sind ganz selbstverständlich beides.
In weiteren Rollen sind unter anderem Leni Bahr, Hami Hasun, Sükrü-Can Fener, Tülin Tekkal, Annette Frier und Berfin Celebi zu sehen. «Die Mafuds» entsteht unter der Leitung Headautor Schiar Ahmad Simo mit den Autorinnen Milena Aboyan, Anna Dimitrova und Kudwin Ayub. Regie führen Milena Aboyan und Tamara Denic. Die Serie wird von Kojoten Filmproduktion GmbH (Produzent: Maximilian Becht und Produzentin: Magdalena Wolff) produziert. Melvina Kotios hat die ZDF-Redaktion.