Später zeigte man eine Doku zur Großbaustelle Stuttgart 21, weil Markus Feldenkirchen und Bärbel Bas gestrichen wurden.

Am Montagabend (28.09.2026) nahm Das Erste um 20.15 Uhr die Zuschauer mit auf eine Reise rund um den Globus. In
«Das Geheimnis der Tierwanderungen mit Dirk Steffens» ging der Naturfilmer den gewaltigen Wanderbewegungen von Tieren nach – von Gnuherden in Ostafrika über Riesenhaie vor Irland bis hin zu riesigen Schwärmen wandernder Insekten. Steffens hatte mit seinem ersten
«Erlebnis Erde»-Einsatz "100 Jahre Kruger Nationalpark" im April bereits 2,74 Millionen Zuschauer und 12,3 Prozent erreicht. Entsprechend interessant war die Frage, ob auch die neue Naturdokumentation daran anknüpfen konnte.
Schaut man auf die gestrige Leistung, dann eher nicht: Die neue Ausgabe von
«Erlebnis Erde» erreichte insgesamt nämlich verschlechterte 2,40 Millionen Zuschauer, womit man massiv hinter dem ZDF und auch ein bisschen hinter RTL lag. Der Marktanteil belief sich nur noch auf merklich ausbaufähige 10,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 0,24 Millionen Zuschauer gemessen, was einem Marktanteil von durchwachsenen 6,8 Prozent entsprach - damit konnte die ARD noch leben, andere Dokus schnitten gerade bei den Jüngeren teilweise aber deutlich überdurchschnittlicher ab.
Um 21.00 Uhr übernahm anschließend
«maischberger» den Abend - und sank weiter. Der Polit-Talk kam lediglich auf 1,81 Millionen Zuschauer und ernüchternd einstellige 8,7 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden immerhin 0,21 Millionen beziehungsweise 6,3 Prozent ziemlich beständig gehalten. Übergeordnet erweckte die Performance den Eindruck einer gewissen Talk-Müdigkeit, die aus einer hochgefahrenen Schlagzahl nach den Landtagswahlen resultieren könnte - vielleicht haben Politik-Interessierte schlicht genug von den aktuell kreisenden Debatten?
Es folgte um 22.50 Uhr ein Ersatzprogramm mit der Städtereportage
«Paris: Liebe, Luxus, Likes», weil eine «Konfrontation» zwischen Markus Feldenkirchen und SPD-Ministerin Bärbel Bas kurzfristig ins Wasser fiel (Quotenmeter berichtete). Jedenfalls holte der Programmfüller nun nur 0,59 Millionen insgesamt wie 0,06 Millionen der Jüngeren, was zu sehr schwachen Relationen von 5,4 sprich 3,3 Prozent führte. Im weiteren Verlauf hatte auch die Doku
«Stuttgart 21 – Die Jahrhundertbaustelle» Probleme: Sie kam lediglich auf 0,52 Millionen Zuschauer sowie weit einstellige 7,7 Prozent. Zumindest bei den 14- bis 49-Jährigen reichten zu später Zeit moderat erhöhte 0,09 Millionen schon zu passablen 8,0 Prozent.