Schon im zweiten Spiel unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp raucht es gehörig im DFB. Wenn auch Griechenland schon zu stark zu sein scheint, das Erste nimmt beste TV-Quoten mit.

Den sportlichen Sonntag hatte man sich beim Ersten sicherlich grundlegend anders vorgestellt - wobei die TV-Zahlen an sich passen. Zum gestrigen Wochenabschluss spielte die deutsche Nationalmannschaft in der
«UEFA Nations League» am 2. Spieltag gegen Griechenland. Nachdem sich der DFB am Donnerstag den späten Ausgleich (1:1) gegen die Niederlande eingefangen hatte, konnte Neu-Trainer Jürgen Klopp sicherlich den ersten Sieg im DFB-Dress gebrauchen. Doch zunächst zur TV-Leistung - das Erste schaltete ab 20:15 Uhr in die WWK-Arena nach Augsburg. Bei den Vorberichten, also bis zum Anpfiff um 20:45 Uhr waren bereits vielversprechende 6,20 Millionen Zuschauer im Schnitt dabei. Die Quote lag damit, bevor der Ball rollte, bei bereits exzellenten 31,5 Prozent am Markt, bei den 14- bis 49-Jährigen markierten 1,50 Millionen Zuschauer gleichermaßen starke 36,9 Prozent.
Mit dem Anpfiff steigerte sich das Interesse sichtlich - sportlich passierte in den ersten 45 Minuten, abgesehen von drei gelben Karten, jedoch nicht viel. Dennoch wollten das muntere Treiben über die gesamten 90 Minuten stolze 10,97 Millionen Zuschauer ab drei Jahren verfolgen, die Quote steigerte sich damit auf 45,6 Prozent. Im zweiten Durchgang ging der eher müde Kick zunächst weiter, ehe Dimitrios Kourbelis in der 74. Minute die Griechen in Führung brachte. Die jüngeren Zuschauer markierten mit exzellenten 3,05 Millionen einen Anteil von sagenhaften 55,0 Prozent.
Jedoch war es das dann bereits mit dem zweiten Auftritt von Klopp beim DFB, nach einem Unentschieden folgte eine Niederlage gegen Griechenland. Nach der Live-Übertragung aus Augsburg und einigen Zusammenfassungen wurde es im Ersten dann politisch.
«Caren Miosga» lud in ihrer Talk-Sendung Ex-Politiker Robert Habeck zum Quatschen ein. Das Thema "Zerbricht die politische Ordnung, Herr Habeck?" hielt nach dem Fußball noch 1,78 Millionen Zuschauer im Ersten, die Quote sank damit ab 23:20 Uhr auf 21,2 Prozent. Bei den Jüngeren verabschiedeten sich bis auf 0,34 Millionen alle Zuschauer, damit verblieben 19,6 Prozent am entsprechenden Markt.