WELT und «Rolling Stone» grillen gemeinsam mit Musikern

Das neue Interviewformat «MusikerGrillen» verbindet ausführliche Künstlergespräche mit einem gemeinsamen Grillabend und wird samstags bei WELT ausgestrahlt.

Musikjournalismus bekommt bei WELT einen kulinarischen Anstrich. Gemeinsam mit dem Musikmagazin „Rolling Stone“ startet der Sender das Format «MusikerGrillen». Im Mittelpunkt stehen Musikerinnen und Musiker, die nicht nur zum Interview erscheinen, sondern zunächst selbst bestimmen dürfen, was auf den Grill kommt. Zwischen Vorbereitung, Grillen und Essen sollen Gespräche entstehen, die bewusst weniger nach einem klassischen Pressetermin wirken.

Jede Ausgabe erhält dafür ein übergeordnetes Thema, das sich an der Biografie und Persönlichkeit des jeweiligen Gastes orientiert. Dabei kann es beispielsweise um Erfolg, Angst, Herkunft, Glaube, Einsamkeit, Liebe oder Geld gehen. Ebenso soll die Frage eine Rolle spielen können, wie Künstler damit umgehen, sich im Laufe einer langen Karriere immer wieder neu erfinden zu müssen.

Aktuelle Veröffentlichungen können zwar Teil des Gesprächs sein, sollen «MusikerGrillen» aber ausdrücklich nicht dominieren. Stattdessen wollen WELT und „Rolling Stone“ den Menschen hinter der Musik und dessen persönliche wie berufliche Entwicklung in den Vordergrund rücken. Nach dem Grillen wird das Gespräch am Tisch fortgesetzt. Wenn es sich anbietet und der jeweilige Gast mitmachen möchte, kann eine Ausgabe zudem mit einem exklusiven Unplugged-Song auf einer Dachterrasse vor der Berliner Skyline enden.

WELT strahlt «MusikerGrillen» jeweils samstags ab 3. Oktober im linearen Fernsehen aus. Darüber hinaus ist eine umfangreiche digitale Auswertung vorgesehen. Gespräche und einzelne Ausschnitte werden als eigenständige Videos über die digitalen Plattformen des Senders verbreitet. Zu jeder Ausgabe soll zudem ein redaktioneller Artikel auf WELT.de erscheinen. Nach Möglichkeit sollen die Interviews auch in der Print-Ausgabe der «Welt am Sonntag» aufgegriffen werden. Auch „Rolling Stone“ verlängert das gemeinsame Format über seine digitalen und sozialen Kanäle.
25.09.2026 20:37 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/175936