«Echtes Leben» sucht zwischen Zauberpilzen, Tantra und Schamanismus nach dem Licht

In einer dreiteiligen Reihe begleitet Filmemacherin Joanna Michna Menschen, die mit unterschiedlichen spirituellen Angeboten nach Orientierung, Veränderung und Sinn suchen.

Das Erste widmet sich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden dem wachsenden Markt für spirituelle Angebote. Unter dem Titel «Auf der Suche nach dem Licht» zeigt «Echtes Leben» drei Filme von Joanna Michna über Menschen, die sich auf Psychedelika, Tantra und Neo-Schamanismus einlassen. Die ersten beiden Teile laufen am Dienstag, 20. Oktober 2026, während der «Maischberger»-Pause ab 22.50 Uhr. Der Abschluss folgt am Mittwoch, 21. Oktober, um 23.35 Uhr.

Den Auftakt macht „Zauberpilze – Ändern sie mich wirklich?“. Joanna Michna begleitet die 41-jährige Tina aus Sachsen-Anhalt, die mit ihrem Partner und ihren beiden Töchtern lebt. Sie wünscht sich mehr Selbstliebe und Leichtigkeit und entscheidet sich für ein Retreat mit Psilocybin-haltigen Trüffeln. Die Filmemacherin ist vor, während und nach der Erfahrung dabei und untersucht, ob diese Tina tatsächlich nachhaltig verändert oder lediglich einen intensiven Ausnahmezustand darstellt.

Um 23.20 Uhr folgt „Tantra – Wie weit gehe ich?“. Darin stehen die 60-jährigen Anja und Peter im Mittelpunkt, die seit vielen Jahren ein Paar sind. Nachdem die Kinder erwachsen geworden sind, suchen sie nach neuen Impulsen für ihre Beziehung. Anja entdeckt Tantra als Möglichkeit für mehr Körperlichkeit, Intimität und persönliche Entwicklung. Peter begegnet der Idee zunächst mit Skepsis, besucht mit ihr aber schließlich ein Tantra-Seminar. Dabei stellt sich für beide auch die Frage, ob persönliche Entwicklung die Partnerschaft stärken oder die beiden voneinander entfernen kann.

Der dritte Teil „Neo-Schamanismus – finde ich die andere Welt?“ läuft einen Abend später. Darin begleitet Michna die 42-jährige Bianca Kern, die in der Radiologie eines Krankenhauses im Breisgau arbeitet. Auf der Suche nach Klarheit über die eigene Identität meldet sie sich zu einer mehrteiligen schamanischen Ausbildung an. Sie erhofft sich davon ein stärkeres Gefühl dafür, wer sie ist, und mehr Verbundenheit mit ihrer Umwelt.
27.09.2026 12:49 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/175881