Netflix würdigt Norm Macdonald mit neuer Dokumentation
Judd Apatow zeichnet das Leben des «Saturday Night Live»-Stars ausschließlich mit Archivaufnahmen, privaten Bildern und seltenen Heimvideos nach.
Netflix widmet dem 2021 verstorbenen Komiker Norm Macdonald eine eigene Dokumentation. «Norm: The Tale of Norm Macdonald» wird am 16. Oktober veröffentlicht. Nun hat der Streamingdienst den offiziellen Trailer vorgestellt. Regie führte Judd Apatow, der gemeinsam mit Amanda Rohlke und Ross M. Diner auch als Produzent beteiligt ist. Hinter dem Film stehen Bastrop Media, Glitched und Campfire Film & TV. Als Executive Producer fungieren Josh Church, Marc Gurvitz, Jon Liebman, Zoe Rogovin, Mark McCune und Ross Girard.
Der Film zeichnet Macdonalds Leben und Karriere nach und konzentriert sich dabei auf dessen unverwechselbaren, trockenen Humor. Bekannt wurde der kanadische Comedian einem großen Publikum insbesondere durch «Saturday Night Live». Dort gehörte er in den 1990er-Jahren zum Ensemble und wurde vor allem als Moderator des satirischen Nachrichtenformats «Weekend Update» zu einer prägenden Figur der Show.
Für die Dokumentation setzt Apatow vollständig auf bereits vorhandenes Material. Neben Archivaufnahmen werden persönliche Fotografien und seltene private Videos verwendet, die Freunde und Fans zur Verfügung gestellt haben. Auf nachträglich geführte Interviews als erzählerisches Fundament verzichtet die Produktion damit. Stattdessen soll Macdonald seine Geschichte weitgehend mit seiner eigenen Stimme erzählen.
Dabei möchte «Norm: The Tale of Norm Macdonald» nicht nur die bekannten Stationen seiner Laufbahn abarbeiten. Netflix kündigt ein intimes Porträt eines Komikers an, dessen Karriere von einer kompromisslosen Haltung, aber auch von Widersprüchen geprägt gewesen sei. Im Mittelpunkt steht dabei Macdonalds eigenwilliger Stil, der absurde Gedanken, lange Erzählungen und unerwartete Pointen mit seiner charakteristischen Deadpan-Darbietung verband.