«Smilla's Sense of Snow» findet mit AMC+ ein Zuhause in Nordamerika

Die Neuverfilmung von Peter Høegs Bestseller mit Filippa Coster-Waldau und Elyas M'Barek wird künftig auch in den USA und Kanada zu sehen sein.

Die internationale Auswertung von «Smilla's Sense of Snow» geht weiter. AMC Global Media hat sich die Serie für die USA und Kanada gesichert und wird das Crime-Drama bei AMC+ anbieten. Einen konkreten Starttermin nannten AMC, ITV Studios und Constantin Film zunächst nicht. Die weltweiten Vertriebsrechte liegen bei ITV Studios.

Die moderne Adaption des Bestsellers von Peter Høeg ist prominent besetzt. Filippa Coster-Waldau übernimmt die Rolle der Smilla Jaspersen, außerdem spielen Elyas M'Barek und Henry Lloyd-Hughes mit. Zum weiteren Ensemble gehören Amanda Collin, Morten Suurballe, Silver Wolfe, Set Sjöstrand und Alexandre Willaume. Regie führte BAFTA-Preisträgerin Amma Asante, die zuvor unter anderem an «Mrs. America» und «The Handmaid's Tale» beteiligt war.

Die Neuinterpretation verlegt die Geschichte ins Kopenhagen des Jahres 2040. Smilla lebt dort zurückgezogen in einem Überwachungsstaat, der zugleich von einer drohenden Energiekrise geprägt ist. Ihr Leben verändert sich, als sie einen jungen Inuit-Jungen kennenlernt und eine enge Verbindung zu ihm entwickelt. Als dieser unter mysteriösen Umständen stirbt, beginnt Smilla nach Antworten zu suchen.

Ihre Ermittlungen führen sie schließlich von Kopenhagen bis nach Grönland und mitten hinein in gefährliche politische Machtspiele. Gleichzeitig soll die Suche nach der Wahrheit auch Fragen über Smillas eigene Herkunft und Identität beantworten. Die Produzenten greifen in der neuen Version darüber hinaus Themen wie Überwachung, Klimakrise, Energieversorgung und Globalisierung auf.

«Smilla's Sense of Snow» ist eine Produktion von Constantin Film in Koproduktion mit Viaplay, ARD Degeto Film und Baltic Film Services sowie in Zusammenarbeit mit ITV Studios. Produzentin ist Alicia Remirez. Amma Asante fungiert neben Oliver Berben, Robert Kulzer, Pipaluk K. Jørgensen und Tina Hastings auch als Executive Producer.
26.09.2026 07:26 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/175848