Brachte die Sondersendung im Ersten das Gefüge zur Hauptsendezeit durcheinander?

Die höchste Zuschauerzahl fuhr das ZDF mit seiner Sendereihe
«Die Polizistin und die Todesstille» ein. Der neueste Film davon brachte führende 4,62 Millionen Zuschauer, was dem Sender einen absolut souveränen Marktanteil von 21,3 Prozent und eben auch die Marktführerschaft bescherte. Durchwachsene Meldungen von den 14- bis 49-Jährigen: 0,22 Millionen Zuschauer beziehungsweise 6,4 Prozent Marktanteil ließen sich beobachten.
Schon mit einigem Abstand auf Rang zwei bei allen ist schließlich das Erste mit
«Brennpunkt: Vertrauenskrise nach den Wahlen» ins Ziel gekommen. Die Sondersendung erreichte insgesamt 2,69 Millionen Zuschauer und damit einen unauffälligen Marktanteil von 12,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden deutlich überdurchschnittlichere 0,55 Millionen beziehungsweise sehr gute 16,9 Prozent gemessen. Damit konnte die ARD kurzzeitig in diesem Segment die Führung beanspruchen, die aber anschließend an die VOX-Löwen verloren ging. Eine Spezialausgabe von
«maischberger» erreichte ab 20.45 Uhr lediglich 2,06 Millionen und enttäuschend einstellige 9,8 Prozent beim Gesamtpublikum. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden zumindest 0,36 Millionen gehalten, die schön zweistellige 10,3 Prozent sicherten, die sich noch knapp vor RTL hielten.
Die rote Kugel zeigte
«Die Höhle der Löwen». Hier konnten im Vergleich erhöhte Zielgruppen-Resultate aufgefahren werden, die bei 0,43 Millionen Fans lagen. Sie konnten den Prozentanteil auf starke 14,2 Prozent anheben, was sogar zum ersten Platz vor Günther Jauch und Sandra Maischberger langte (spart man die kurzzeitige Führung des Brennpunkts aus). Insgesamt wurden 1,23 Millionen zu passabel optimierten 6,6 Prozent aufgebracht.
Die dritte Stelle bei den 14-49-jährigen hatte indes RTL mit
«Wer wird Millionär?» inne. Damit wiesen die Kölner passable 11,0 Prozent durch 0,33 Millionen auf - im Vergleich zu den Vorwochen büßte man allerdings die Führung ein. Am Gesamtmarkt waren 2,44 Millionen zu weiter massiv überdurchschnittlichen 13,5 Prozent dabei - dennoch fiel man auch hier auf Rang drei zurück. Verhindert haben könnte eine stärkere Leistung auch ein ausbaufähiges
«RTL Aktuell Spezial» zu den Wahlen in der ersten Primetime-Viertelstunde. Jenes kam auf für RTL in Ordnung gehende 1,80 Millionen und 8,4 Prozent, lag damit jedoch deutlich hinter der ARD. Einstellig liefs sogar bei den Jüngeren mit überschaubaren 9,3 Prozent und 0,29 Millionen.
Neue
«Georgie & Mandy»-Folgen bei ProSieben bewegten sich auf passabler Flughöhe. Die erste Folge des Abends wies 8,2 Zielgruppen-Prozent durch 0,26 Millionen auf. Die zweite Episode hielt die Reichweite annähernd konstant auf 0,25 Millionen und recht zufriedenstellende 7,5 Prozent. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Sitcom nur enttäuschende 0,43 Millionen zu 2,0 Prozent. In der aktuellen Woche blieb
«Villa der Versuchung» auf begrenztem Niveau in den Over-Nights. Insgesamt schalteten 0,74 Millionen Zuschauer ein, was einem Marktanteil von ausbaufähigen 3,8 Prozent entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden lediglich 0,19 Millionen und schwache 5,8 Prozent gemessen.
Im hinteren Mittelfeld RTLZWEI und
«Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt». Die Dokusoap-Wiederholung lief in Ordnung gehend mit 4,3 Prozent durch 0,15 Millionen 14-49-Jährige, wenngleich die Reichweite limitiert blieb. Am Gesamtmarkt mobilisierten die Grünwalder lediglich 0,23 Millionen zu extrem schmalen 1,5 Prozent. Kabel lag ob annehmbarer Performance ähnlich vertretbar da mit
«Midway - Für die Freiheit». Der Blockbuster zeitigte 4,2 Prozent, die bereits aus 0,13 Millionen 14-49-Jährigen erwuchsen. Insgesamt zeigte der Tacho d'accord gehende 4,6 Prozent (0,89 Millionen).