Die Action-Dramedy mit Octavia Spencer und Hannah Waddingham bekommt keine Fortsetzung. Erzählerisch hinterlässt die Absetzung allerdings keinen großen Cliffhanger.

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«Ride or Die» ist nach einer Staffel Schluss. Prime Video hat entschieden, die im Juli gestartete Buddy-Dramedy mit Octavia Spencer und Hannah Waddingham nicht fortzusetzen. Das berichtet das US-Branchenmagazin „Variety“. Damit bleibt es bei der ersten Staffel der von Tessa Coates entwickelten Serie.
Ganz so schmerzhaft wie manche andere Streaming-Absetzung dürfte die Entscheidung für Zuschauer allerdings nicht sein. Inhaltlich war die Geschichte der ersten Staffel weitgehend auserzählt. «Ride or Die» war zwar grundsätzlich so angelegt, dass weitere Abenteuer der beiden Hauptfiguren möglich gewesen wären, das zentrale Geschehen der Staffel verlangte aber nicht zwingend nach einer Fortsetzung. Prime Video beendet damit eher ein Format mit weiterem Potenzial als eine Geschichte mitten im Geschehen.
Im Mittelpunkt standen die besten Freundinnen Debbie Claybourne (Spencer) und Judith Burton (Waddingham). Debbie muss überraschend feststellen, dass ihre vermeintlich bestens bekannte Freundin ein erhebliches Geheimnis vor ihr verborgen hat: Judith ist eine internationale Auftragskillerin. Als eine Person aus deren Vergangenheit auftaucht und ein Auftrag misslingt, müssen die beiden gemeinsam fliehen.
Daraus entwickelte sich eine Reise durch Europa, bei der nicht nur Strafverfolger hinter Debbie und Judith her waren. Auch professionelle Killer und verschiedene Kriminelle machten Jagd auf das Duo. Neben Spencer und Waddingham gehörten Ed Skrein, Calam Lynch, Savannah Steyn, Jamie Parker und Jacky Ido zur Besetzung. Sylvia Hoeks und Bill Nighy waren ebenfalls dabei.
Entwickelt wurde «Ride or Die» von Tessa Coates, die gemeinsam mit Matt Miller als Showrunnerin fungierte. Peyton Reed führte Regie und war ebenfalls als Executive Producer beteiligt. Produziert wurde die Serie von Paramount Television Studios und Amazon MGM Studios sowie unter anderem von Andy und Barbara Muschiettis Double Dream und Octavia Spencers Orit Entertainment.