Neuer «Tatort» wird zur Internet-Debatte

Noch während der Ausstrahlung des gestrigen «Tatort» diskutierte das Netz gebannt und kontrovers. Ballauf und Schenk liefern mal wieder ab.

Der neue «Tatort» aus Köln lieferte am gestrigen Sonntag - zunächst rein aus TV-Sicht - wie gewohnt ab. Mit einer Gesamtreichweite von 7,38 Millionen Zuschauer sicherte sich der abendliche Krimi die größte Bühne des gesamten TV-Tages, die Quote von 30,8 Prozent spricht klar für den Fall aus Köln. Mit dem Ermittler-Duo Ballauf und Schenk konnten zudem 1,05 Millionen jüngere Zuschauer angesprochen werden, hier ergab sich eine Quote von 22,5 Prozent. Doch warum ist, entgegen dieser starken wie auch erwarteten Quoten der «Tatort»-Abend kontrovers verlaufen?

Bereits während der Ausstrahlung gab es im Netz durchaus harte Diskussionen - der Fall «Die letzten Menschen von Köln» mache sich über die Prepper-Szene her, "Krisenvorsorge" würde "lächerlich gemacht", schrieb ein Zuschauer bei X. Es fielen plumpe Anschuldigungen wie "Schwurbel"-«Tatort» - andere gingen doch eher auf eine Meta-Ebene und bewerten, dass sich "der Sinn der Handlung bis jetzt nicht" erschließe. Im posiviten Spektrum wurde weniger inhaltlich diskutiert, generall war sich das Netz jedoch einig, dass Ballauf und Schenk eben ein gutes Duo seien.

Ob nun positiv oder kritisch - der «Tatort: Die letzten Menschen von Köln» dominierte die TV-Landschaft. Die Primetime aus dem ZDF, «Inga Lindström: Rezept für die Liebe», sicherte sich zeitgleich lediglich 3,34 Millionen Zuschauer und daher 13,8 Prozent des TV-Marktes. Bei den 14- bis 49-Jährigen war der Unterschied noch größer - hier kam das ZDF mit 0,23 Millionen auf lediglich 5,0 Prozent am entsprechenden Markt.
21.09.2026 08:35 Uhr  •  Felix Maier Kurz-URL: qmde.de/175740