Die politische Spannung nach den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern führt zu keiner weiteren Verschiebung: Das Erste zeigt den Köln-Krimi um 20.25 Uhr.

Der
«Tatort» »leibt am Wahlsonntag im Programm. Trotz der Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern und der mit Spannung erwarteten Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz hält Das Erste an seinem angekündigten Ablauf fest.
«Tatort» mit Die letzten Menschen von Köln“ beginnt am Sonntagabend um 20.25 Uhr.
Zwischenzeitlich hatte die besondere politische Lage die Frage aufgeworfen, ob die ARD ihre Wahlberichterstattung ausweiten und dafür den neuen Köln-Krimi verschieben könnte. Zusätzliche Aufmerksamkeit hatte eine für kurz nach 18.00 Uhr angekündigte Erklärung des Bundeskanzlers ausgelöst. Merz trat jedoch nicht zurück, sondern stellte in seiner Ansprache den weiteren politischen Kurs in den Mittelpunkt. Unter anderem erklärte er: „Veränderungen kosten Kraft.“
Damit kann Das Erste seinen bereits angepassten Abendfahrplan beibehalten. Der «Tatort» startet ohnehin zehn Minuten später als für den Sonntagskrimi üblich. In „Die letzten Menschen von Köln“ müssen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) den Mord an einem jungen Berufsschullehrer aufklären. Gleichzeitig versetzt die Bergung einer Weltkriegsbombe die Stadt in den Ausnahmezustand. Die ausführliche Nachbereitung des Wahlabends folgt unmittelbar nach dem Krimi. Um 21.55 Uhr schiebt Das Erste ein «Tagesthemen extra» ein. Ab 22.05 Uhr beschäftigt sich «Caren Miosga» mit den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Um 23.05 Uhr folgen die regulären «Tagesthemen» mit Jessy Wellmer.