Jessica Chastain legt sich in «The Retrievals» mit Yale an

Netflix adaptiert den preisgekrönten „New York Times“-Podcast über IVF-Patientinnen, die wegen gestohlenen Fentanyls ohne ausreichende Schmerzlinderung behandelt wurden.

Die bekannte Schauspielerin Jessica Chastain übernimmt die Hauptrolle in der neuen Netflix-Dramaserie «The Retrievals». Das Projekt stammt von Molly Smith Metzler, die für den Streamingdienst bereits «Maid» und «Sirens» entwickelte. Als Vorlage dient der mit einem Peabody Award ausgezeichnete gleichnamige Podcast der „New York Times“.

Im Mittelpunkt steht ein Fall aus dem Umfeld der Yale University. Mehrere Patientinnen einer Kinderwunschklinik mussten bei medizinischen Eingriffen erhebliche Schmerzen ertragen. Der Grund: Eine Krankenschwester hatte Fentanyl entwendet, das eigentlich zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden sollte. Die Serie erzählt, wie sich betroffene IVF-Patientinnen zusammenschließen und gegen die Universität vorgehen. Damit verbindet «The Retrievals» ein medizinisches Drama mit der Frage, wie Institutionen auf die Erfahrungen von Patientinnen reagieren und wie diese versuchen, sich gemeinsam Gehör zu verschaffen.

Chastain übernimmt dabei nicht nur eine zentrale Rolle vor der Kamera. Weitere Einzelheiten zur Besetzung und zur konkreten Ausgestaltung der Serienadaption hat Netflix mit der ersten Ankündigung zunächst nicht genannt. Für Molly Smith Metzler ist «The Retrievals» die nächste Zusammenarbeit mit Netflix. Besonders «Maid» entwickelte sich 2021 zu einer viel beachteten Miniserie, ehe Metzler zuletzt «Sirens» für den Streamingdienst verantwortete.
18.09.2026 00:43 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/175646