«Rosins Restaurants» meldet sich leicht erholt zurück

In den letzten Jahren war die ehemalige Erfolgsreihe an etlichen Terminen ein Sorgenkind geworden - nun stimmte immerhin der Zielgruppen-Anteil.

Frank Rosin kehrte mit neuen Rettungsmissionen für angeschlagene Gastronomiebetriebe zurück. Kabel Eins zeigt seit Donnerstag, den 17. September die neue Staffel von «Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf!». Zum Auftakt reiste der Sternekoch nach Neu-Ulm. Im Mittelpunkt der ersten neuen Folge stand die „Magicuisine“, die Teil eines millionenschweren Magie-Theaters ist. Während das Ambiente die Gäste beeindrucken soll, kann die Küche den hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Die Frage war nur: Wie viele Zuschauende interessierte das?

Schaut man auf die Auftakt-Quoten, dann war der Zuschauerumfang in Ordnung für Kabel. Denn der Start-Fall bewegte etwas gesteigerte 0,20 Millionen Werberelevante zum Einschalten, welche einen soliden Prozentwert in Höhe 6,4 Prozent mit sich führten. Damit konnte sich die Marke etwas aus der Krise befreien - letztes Jahr holte man teilweise nur noch 0,12 Millionen zu 2,8 Prozent. Festzuhalten bleibt allerdings auch hier: Grund zur Euphorie besteht im Grunde nicht, vielmehr zeigt sich, dass limitierte Umfänge (0,20 Millionen) im kriselnden linearen TV heutzutage bereits ausreichen, um Prozent-Anteile in vorzeigbare Dimensionen zu bringen. Das zeigt übrigens auch der Blick auf die Rosin-interne Historie: Im Herbst 2019 führte eine klar höhere Beteiligung der 14-49-Jährigen von 0,31 Millionen zu einem damals verhaltenen Wert in Gestalt 4,0 Prozent. Aber noch zurück zu gestern und den Gesamt-Resultaten: Mit Bezug dazu hatte Rosin noch weniger zu melden - die Gesamtzuschauerschaft war nur in einer Größenordnung von 0,41 Millionen und grottigen 2,1 Prozent anwesend.

Am Vorabend versuchte die Unterföhringer TV-Station es dieses Mal wieder mit neuen Folgen der langjährigen Competition «Mein Lokal, dein Lokal». Den Ergebnissen half dies aber trotzdem wenig, denn hier performte man auf einem ganz schwachen Level von 2,8 Prozent bei 0,04 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt waren 0,31 Millionen (2,6 Prozent) zugegen.
18.09.2026 09:12 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/175636