Im Oktober startet «Illegale Fracht» mit acht Folgen. Wenige Tage später geht außerdem «Aircrash-Anatomie» in die zweite Staffel.

Der Pay-TV-Sender National Geographic erweitert im Oktober sein Investigation-Programm um eine neue Reihe.
«Schmugglern auf der Spur: Illegale Fracht» startet am Freitag, 2. Oktober 2026, um 21.00 Uhr als TV-Premiere. Insgesamt umfasst das Spin-off acht Folgen, die jeweils freitags ausgestrahlt werden. Im Original heißt die 2024 in Großbritannien produzierte Reihe «Contraband Capture».
Die neue Produktion erweitert die Welt von «Schmugglern auf der Spur» und konzentriert sich vor allem auf die Arbeit der U.S. Customs and Border Protection. An Flughäfen, Seehäfen und entlang der Küsten versuchen die Einsatzkräfte, Drogen, Waffen und andere verbotene beziehungsweise gefährliche Waren abzufangen. Die Schauplätze reichen von Puerto Rico bis zu großen Handelsdrehscheiben an der US-Ostküste. Im Mittelpunkt stehen dabei auch die Methoden der Schmuggler. Verbotene Waren werden in gewöhnlich wirkenden Lieferungen, präparierten Transportmitteln oder aufwendig konstruierten Verstecken verborgen. Die Behörden setzen wiederum auf moderne Technik, Erfahrung und Ermittlungsarbeit. Reale Einsatzaufnahmen sollen zeigen, wie aus einer zunächst unscheinbaren Kontrolle innerhalb kurzer Zeit eine größere Ermittlung entstehen kann.
Nur wenige Tage später setzt National Geographic eine weitere Investigation-Reihe fort. Die zweite Staffel von
«Aircrash-Anatomie» startet am Dienstag, 13. Oktober, ebenfalls um 21.00 Uhr. Zehn neue Folgen des britischen Formats «Plane Crash Recreated» aus dem Jahr 2025 stehen auf dem Programm. Darin werden erneut schwere Flugzeugunglücke und gefährliche Zwischenfälle rekonstruiert. Zu den behandelten Fällen gehört British-Airways-Flug 9, bei dem 1982 nach dem Durchflug einer Vulkanaschewolke über Java alle vier Triebwerke ausfielen. Auch Delta-Air-Lines-Flug 191, der 1985 bei Dallas in ein schweres Gewitter mit extremen Fallwinden geriet, und Cathay-Pacific-Flug 780, bei dem verunreinigter Treibstoff zu massiven Triebwerksproblemen führte, werden untersucht.
Neben Experteninterviews, Aussagen von Überlebenden und Blackbox-Daten setzt «Aircrash-Anatomie» auf Simulationen. Erfahrene Piloten werden mit den damaligen Situationen in einem modernen Flugsimulator konfrontiert und müssen unter vergleichbaren Bedingungen Entscheidungen treffen. Auf diese Weise will die Reihe nachvollziehen, welche Möglichkeiten den ursprünglichen Crews in den entscheidenden Momenten überhaupt zur Verfügung standen.