«Club der roten Bänder» verliert Zuschauer

Mit den Folgen drei und vier tat sich VOX keinen Gefallen. Die Quoten liegen weiter deutlich hinter den Erwartungen.

Vor zwölf Jahren startete VOX «Club der roten Bänder» und erreichte über zweieinhalb Millionen Fernsehzuschauer, zweistellige Marktanteile bei den Umworbenen waren möglich. Bereits die Verwertung des Films Anfang 2021 war mit 1,46 Millionen Zuschauern erfolgreich, lag aber deutlich hinter den früheren Werten. Vergangene Woche startete «Club der roten Bänder – Die neue Generation» mit lediglich 0,57 und 0,50 Millionen Fernsehzuschauern.

Die dritte Folge beschäftigte sich mit Elias, der seinen 18. Geburtstag nicht feiern wollte. Yannik kämpfte darum, seinen Alltag ohne Augenlicht zu meistern, während Philipp seine Unsicherheit weiterhin hinter Provokationen verbarg. Doch nur 0,48 Millionen Fernsehzuschauer schalteten ein, das führte zu einem Marktanteil von 2,4 Prozent. In der Zielgruppe wurden 0,19 Millionen gezählt, sodass man auf einen Marktanteil von 5,7 Prozent kam.

Nach Noras Zusammenbruch steht fest: Ihre Leukämie ist aggressiver als erwartet, die Behandlung muss intensiviert werden. Gleichzeitig kommen sie und Yannik sich immer näher und geben einander Halt. Die vierte Folge fesselte 0,43 Millionen Fernsehzuschauer vor die Schirme, die lineare Ausstrahlung kam auf einen Marktanteil von 2,3 Prozent. Bei den Umworbenen wurden 0,15 Millionen gezählt, das brachte 4,7 Prozent.

Eine drei Jahre alte Wiederholung von «Hot oder Schrott» mit einer mobilen Schaukel, einem Blumenstraußbinder und einer Hundedusche erreichte 0,27 Millionen Zuschauer. Mit 0,06 Millionen Umworbenen fuhr man 3,5 Prozent ein. Die im Anschluss ausgestrahlten «VOX Nachrichten» zählten 0,16 Millionen und brachten 0,03 Millionen junge Zuschauer. Der Marktanteil wurde auf 3,4 Prozent beziffert.
16.09.2026 08:22 Uhr  •  Fabian Riedner Kurz-URL: qmde.de/175561