Der Fall «König in Gelb» markierte am gestrigen Freitag das Ende der Sommerpause - der NDR-Krimi kam mit einer gehörigen Portion Horror daher.

"Wenn dein Gedächtnis dein ärgster Feind wird: Dieser Krimi wühlt auf und hält bis zum Schluss die Spannung. Ein grandioser Auftakt für die «Tatort»-Saison 2026/2027", so schrieb es
Christian Buß für den Spiegel und seine Vorab-Einschätzung sollte durchaus den Nagel auf den Kopf treffen. Die Ermittlungen von Charlotte Lindholm in einem Dorf für Demenz-Kranke, in den unerkannt ein Serienmörder sein Unwesen treiben soll, sind schleppend, teilweise kaum zusammenhängend und doch hochspannend bis zum Ende. Die TV-Zuschauer huldigen den ersten
«Tatort» nach der langen Sommerpause, im Schnitt schalteten 7,41 Millionen Zuschauer ab drei Jahren für den Fall
«König in Gelb» ein, die Quote der Primetime im Ersten lag damit bei starken 30,7 Prozent.
Selbstredend ergab sich damit für die blaue Eins die beste Reichweite des gesamten Tages, das auch mit Blick über alle Sender und Sendezeiten. Bei der Zuschauergruppe der 14- bis 49-Jährigen sicherte der Streifen von Alexander Adolph (Regie & Buch) eine Reichweite von im Schnitt 0,85 Millionen Zuschauern, so ergab sich eine Quote von 18,1 Prozent. Der
«Tatort: König in Gelb» markierte daher in beiden Reichweiten-Bestenlisten vom gestrigen Tag das jeweils beste Ergebnis.
Im Anschluss an die Primetime lieferte die Talkrunde mit
«Caren Miosga» Einschätzungen zur kürzlich stattgefundenen Wahl in Sachsen-Anhalt. Unter dem Thema «Nach Sachsen-Anhalt: Wackeln jetzt die Reformen?» kamen Anke Rehlinger, Karin Prien und Niklaus Blome zu Wort - das wollten noch 2,52 Millionen Zuschauer sehen, 0,30 Millionen konnten hiervon den 14- bis 49-Jährigen zugesprochen werden. Die Quoten rauschten damit auf 13,6 Prozent im Gesamten und 8,1 Prozent am Markt der Jüngeren runter.