Nicht ARD, RTL, oder ProSieben: «In Wahrheit» hat das ZDF gewonnen

Die neuesten Ermittlungen von Judith Mohn und Freddy Breyer banden insgesamt die meisten Menschen.

Während das Zweite Deutsche Fernsehen zur Sommer-Zeit weitestgehend in den Wiederholungsmodus gegangen ist, ist man im September dann wieder ziemlich in Fahrt. So war es beispielsweise am Samstag, den 12. September um 20.15 Uhr. Denn dort feierte der Krimi «In Wahrheit - Die Liebe und der Tod» seine Premiere. Inhaltlich ermittelten Judith Mohn (Christina Hecke) und Freddy Breyer (Robin Sondermann) im Mordfall Tobias Schricker, dessen Leiche in der Wohnung seiner offenbar untergetauchten Ex-Freundin Katrin Sommer aufgefunden wurde.

Die erstausgestrahlte Streifen belegte ab 20.15 Uhr rund 90 Minuten Sendezeit. In diesem Rahmen schalteten standesgemäße 4,39 Millionen Zuschauer ein, was dem Sender einen starken Marktanteil von 22,7 Prozent bescherte. Dennoch: Die fünf Millionen-Hürde reißen wie manch andere Krimis konnte die Produktion nicht. Ein Beispiel: Der Passau-Krimi im Ersten holte kürzlich unter der Woche 5,30 Millionen und damit noch rund eine Millionen Interessierte mehr. Keine guten Meldungen hingegen von den 14- bis 49-Jährigen: Ihre Resonanz fiel beim ZDF-Krimi gestern bescheiden aus: 0,15 Millionen Zuschauer beziehungsweise dünne 4,9 Prozent Marktanteil ließen sich nur beobachten.

Mit dem «Heute Journal» waren für die Mainzer anschließend noch lobenswerte 18,3 Prozent und hohe 3,39 Millionen drin. Zumindest ein Stück optimierte 7,6 Prozent (0,25 Millionen) der Jungen waren möglich. «Das aktuelle Sportstudio» hielt ab 23.00 Uhr noch 1,49 Millionen gesamt wie 0,22 Millionen Jüngere vom Schlafen ab – sie ließen sich durch solide 14,6 beziehungsweise klar gute 10,9 Prozent Marktanteil widerspiegeln.
13.09.2026 09:19 Uhr  •  Mario Thunert Kurz-URL: qmde.de/175478