Bessere Nachrichten gab es vom kleinen Schwestersender MAXX: Dort fuhren die deutschen Basketballerinnen im Halbfinale nochmal einen Bestwert ein.
ProSieben praktizierte bei «The Voice of Germany» einen ungewöhnlichen Sendeplatzwechsel. Die neue Staffel startete am Freitag, 11. September, bei Sat.1. ProSieben stieg einen Tag später, am Samstag, 12. September, ein. Für den Sender ist das eine Premiere: Bislang war «The Voice of Germany» dort regelmäßig am Donnerstagabend beheimatet. Ob dieser Schachzug aufgehen wird, steht in den Sternen - die Ausgangslage wurde in Anbetracht eines äußerst schwachen Staffelstarts bei Sat1. (6,3 Prozent/0,20 Millionen 14-49) jedenfalls erschwert. Zwar auch nicht euphorisch, aber zumindest überdurchschnittlicher fiel die Startperformance am Gesamtmarkt aus: Dort konnten immerhin 1,29 Millionen zu 7,0 Prozent beobachtet werden.
Aber noch Basketball: Dort warteten auf die deutschen Frauen bei der «FIBA Basketball-WM 2026» im Halbfinale die Französinnen, an denen sie letztlich klar mit 86-64 scheiterten. ProSieben MAXX hatte die deutsche Niederlage ab 16.30 Uhr übertragen. Das Interesse steigerte sich damit auf das beste bisher erreichte Niveau des Turniers: Drin waren nämlich zunächst gute 7,1/7,4 Prozent (0,12 Millionen Jüngere) in den ersten beiden Abschnitten, ehe sich die beiden entscheidenden Quarter noch weiter steigerten bis auf schöne 8,7 Prozent durch 0,13 Millionen Jüngere. Für den Spartensender sind das deutlich überdurchschnittliche Werte und ein versöhnlicher Abschluss trotz Niederlage. Insgesamt steigerte man sich auf 0,37 Millionen bei bis zu 4,0 Prozent, womit man gleichfalls klar die Normwerte des Kanals übersprang.